Inicio > English, German, Good Little Boys, Philip Roth, Traducciones - Translations - Übersetzungen - Traductions > Rede der Mutter in Philip Roths Roman “Empörung” // Mother´s speech in Philip Roth´s novel “Indignation”

Rede der Mutter in Philip Roths Roman “Empörung” // Mother´s speech in Philip Roth´s novel “Indignation”

Der unten befindliche Text ist eine Übersetzung vom Englischen ins Deutsche eines Auszuges des Romans “Empörung” vom amerikanischen Autor Philip Roth. Wie es mir beim Lesen von Roths Geschichten oft passiert, bin ich aufs neue bis ins Mark getroffen. Hoffentlich werde ich die Gelegenheit haben, mich mit diesem Merkmal seines rauen ,in die dunkle Seite der Menschennatur tief eindringenden und sich der fast weitverbreitesten Ereignissen unseres Alltagslebens  sogar humorvoll bedienenden Schreibens – Die Rede einer Mutter zu seinem Einzelkind, die ihren Sorgen um seiner Beziehung zu dem “falschen” Mädchen luft macht und mit ihm eine “vernünftige” Vereinbarung diesbezüglich treffen will, konnte ein gutes Beispiel darstellen- in künftigen Beiträgen des Blogs auseinanderzusetzen.

Für die Übersetzungsfehler entschuldige ich mich im Voraus. Eine Abschrift des Originaltexts auf Englisch befindet sich weiter unten.

The text that lies below is a translation from English to German of an extract of American author Philip Roth´s novel “Indignation”. As it often happens whenever I read Roth´s stories I was again profoundly struck by it. Hopefully I will have the opportunity in future posts to come to grips with this crude quality of his writing that allows him to probe the dark side of  human nature by employing what one could regard as the most widespread and trivial events of our daily life, where everything is in fact already at stake. At stake, indeed, but almost always with a pinch of witty humour scattered all along, which makes what Roth tells us somehow more bearable.  The speech of a middle class mother advising her only child about the consequences of going out with the “wrong” girl and trying  to reach a “reasonable” deal with him may offer a good example.

I apologize beforehand for any mistakes in the German translation. The transcription of the orginal text lies farther below.

Sie verbrachte die Nacht in einem Hotel, das nicht weit weg vom Krankenhaus war und besuchte mich am nächsten Morgen, Montag, bevor sie den Bus nahm, um danach mit dem Zug heimzukehren. Ich selbst sollte an diesem Tag, nach dem Mittagessen, aus dem Krankenhaus entlassen werden. Sonny Cottler hatte mich die Nacht vorher telefoniert. Er hatte vor kurzem von meiner Blinddarmoperation erfahren und, trotz unseres unangenehmen Treffens am Kolleghof, worauf keiner von uns anspielte, bestand er darauf, mich vom Krankenhaus mit seinem Wagen zurück zur Hochschule- wo das Team des Dekans Caudwell´s sich damit beschäftigt hatte, dass ich die nächste Woche in einem Bett im an das Gesundheitsamt für Studenten angrenzenden Krankenzimmer schlafen konnte, zu fahren. Dort durfte ich mich hinlegen, falls ich es tagsüber brauchte und ich könnte alle meine Unterrichten auβer Turnen fortsetzen. Später sollte ich imstande werden, die Treppen zu meinem Zimmer im obersten Stock von Neil Hall hinaufzugehen und ein paar Wochen danach im Gasthaus wieder zu arbeiten.

An jenem Montag Morgen war meine Mutter wieder sie selbst, ungebrochen und unzerbrechlich und nachdem ich die Verlässlichkeit der Maβnahmen beteuert hatte, die die  Hochschule meiner Rückkekr wegen veranlassen hatte, sagte sie anschliessend: “ Ich werde mich von ihm nicht scheiden lassen, Markus. Ich habe mich entschieden. Ich werde alles Mögliche tun, um ihm zu helfen, falls es etwas gibt, das ihm helfen kann. Wenn das ist, was du dir von mir wünschst, ist das ebenfalls was ich wünsche. Du willst keine geschiedenen Eltern haben und ich will nicht, dass du geschiedene Eltern hast. Jetzt bereue ich, solche Gedanken gehabt zu haben. Ich bereue, dir sie anvertraut zu haben und meine Art und Weise war auch nicht richtig. Du warst nämlich eben vom Krankenbett aufgestanden und fingst gerade an, dich auf den Beinen zu halten.Das war nicht richtig. Ich entschuldige mich. Ich werde bei ihm bleiben, Markus, durch dick und dünn.

Tränen drängten sich in meine Augen und als ob ich die Tränen entweder verstecken oder mit meinen Fingern zurückdrängen wollte, legte ich meine Hände auf die Augen.

“Ich habe dich schon weinen gesehen. Brauchst du dich nicht zu schämen, Markie”

“Ich weiss schon. Ich schäme mich nicht. Nur will ich nicht weinen. Ich bin halt sehr froh…” Einen Augenblick hielt ich inne , um meine Stimme wieder zu kriegen und mich wieder zurechtzufinden denn ich hatte durch ihre Wörter gleichsam zu einem kleinen Lebewesen, das nichts auβer der Bedürfnisse einer immerwährenden Erziehung kennt, zusammengeschrumpft. “Ich bin halt sehr froh das zu hören, was du mir da erzählst. Es mag sein, dass sein Verhalten nur ein vorübegehendes ist. Solche Dinge geschehen manchmal, nicht wahr?, wenn die Leute ein gewisses Alter erreichen?”

“Dessen bin ich mir sicher”, sagte sie in besänftiger Weise.

“Danke, Mutti. Ich bin sehr erleichtert. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er allein blieb, bloβ seinem Geschäft und der Arbeit überlassen, ohne ein richtiges Zuhause, allein am Wochenende…Unvorstellbar.”

“Es ist schlimmer als unvorstellbar”, sagte sie, “Deshalb, brauchst du dir so etwas nicht zu vorstellen. Aber dafür will ich jetzt dich um etwas  bitten, denn es kommt mir etwas anders als unvorstellbar vor. Niemals habe ich dir etwas abverlangen, niemals habe ich von dir etwas gefordert , zumal du alles perfekt verkörperst, was ein Sohn betrifft. Dein schlichter Anspruch war immer, gut abzuschneiden. Du bist das beste Sohn gewesen, dass sich eine Mutter hätte wünschen können. Aber ich werde jetzt von dir etwas fordern, nämlich: deine Beziehung zu Miss Hutton zu beenden. Sie ist für mich einfach unvorstellbar, Markie. Du bist hier als Student gekommen um das Verfassungsgericht zu studieren, um Thomas Jefferson zu studieren, um dich auf  die juristische Fakultät zu vorbereiten. Du bist hier gekommen, um eine Person zu werden, an die sich die Menschen unserer Gemeinschaft um Hilfe zu suchen wenden und zu der sie eines Tages aufblicken werden. Du bist hier, um nicht ein Messner zu werden und dein ganzes Leben lang in einer Metzgerei zu arbeiten, wie bei deinem Grossvater und deinem Vater und deinen Vettern der Fall war. Du bist hier nicht, um Ärger mit einem Mädchen zu suchen, das sich ein Messer verschafft und die Handgelenke aufgeschlitzt hat.”

“Das Handgelenk” sagte ich. “Sie hat sich nur ein Handgelenk aufgeschlitzt”

“Das genügt mir. Wir haben nur zwei und eins ist schon zu viel. Markie, ich werde bei deinem Vater bleiben und dafür fordere  ich von dir  , dass du diese Beziehung aufgibst ehe du bis über beide Ohren drinsteckst und nicht mehr weisst, wie man drauskommt.

“Ja”, entgegnete ich.

“Das ist mein Junge!. Das ist mein grosser, mein groβartiger Junge! Die Welt is voll von Mädchen, die sich keine Handgelenke aufgeschlitzt haben- die sich halt nichts aufgeschlitzt haben. Es gibt eine Menge von ihnen. Suche dir eins von denen. Es braucht keine Jüdin zu sein, es kann alles Mögliche sein. Wir sind in 1951. Wir leben nicht mehr in der alten Welt von meinen Eltern und deren Eltern und, noch früher, die Eltern von diesen. Was spricht dann dagegen? Diese alte Welt ist weit, sehr weit weg und alles was dazu gehörte lange her vergangen. Übrig bleibt nur der Koscherfleisch. Das genügt. Das reicht. Gibt es übrigens keine andere Wahl. Sollte es wohl keine  geben. Alles andere kann vergehen. Weder haben wir drei ein Ghettoleben  geführt noch  werden wir jetzt anfangen, eins zu führen. Wir sind Amerikaner. Du kannst ausgehen mit wem du magst, heiraten wen du willst, machen was dir gefällt mit wem auch immer- vorausgestezt, dass sie gegen sich selbst kein Messer angewendet hat, um sich das Leben zu nehmen. Ein Mädchen dermaBen verwundet, dass es so eine Sache machen kann ist nicht für dich. Alles plattmachen zu wollen, ehe man zu leben begonnen hat! Keineswegs! Du hast mit so einer Person nichts zu tun, du brauchst so eine Person nicht, egal ob sie einer Art Göttin ähnelt oder dir ein Haufen wunderschönen Blumen  bringt. Kein Zweifel daran, dass sie ein schönes Mädchen ist. Selbstverständlich, dass sie gut erzogen ist, wenn es wohl auch sein mag, dass ihre Erziehung etwas versteckt, das nicht ans Licht kommt. Solche Dinge weisst man ja nie. Man weisst nie was hinter fremden Haustüren geschieht. Wenn etwas mit einem Kind schief läuft, soll man sich zunächst die Familie anschauen. Ich empfinde grosse Anteilnahme für sie. Gegen sie habe ich nichts. Ich wünsche ihr eigentlich Glück. Ihretwegen bete ich, damit sie im Leben nicht scheitert. Aber du bist mein einziger Sohn und mein Einzelkind und meine Verantwortung betrifft dich und nicht sie. Du muss die Verbindung völlig abbrechen. Du muss dir anderswo eine Freundin suchen.”

“Ich verstehe”, sagte ich

“Ehrlich? Oder sagst du das einfach um  Streit zu vermeiden

“Ich habe keine Angst vor  Streit, Mutter. Du weisst das”

“Ich weisst, dass du stark bist. Du hast deinem Vater die Stirn geboten und er ist kein Schwächling. Und es war vernünftig, ihm die Stirn zu bieten. Unter uns gesagt: ich war deswegen stolz auf dich. Aber ich hoffe, dass du deine Meinung nicht ändern wirst, sobald ich weggehe. Das wirst du nicht tun, oder? Du wirst nicht deine Meinung ändern wenn du zurück in der Hochschule bist und sie zu dir kommt und zu weinen anfängt ,wenn du ihre Tränen siehst? Dieses Mädchen ist voll Tränen. Markus, kannst du ihren Tränen die Stirn bieten?

“Ja”

Kannst du dich gegen hysterisches Geschrei behaupten, wenn es dazu kommt? Kannst du dich gegen verzweifeltes Anflehen behaupten? Kannst du dein Kopf von einem Menschen wegdrehen , der unaufhörlich um etwas fleht, das er begehrt und das du ihm verweigern wirst? Ja, deinem Vater konntest du wohl sagen. “ Es geht dich nichts an. Lass mich in Ruhe!” Aber hast du die Art von Stärke, die man für das andere braucht? Denn du hast auch ein Gewissen und darauf, dass du eins hast, bin ich stolz. Ein Gewissen aber kann sich als feindlich erweisen. Du hast ein Gewissen und du hast Mitleid und du bist ein zärtlicher Mensch- Sag mir bitte dann wie du zurechtkommen wirst, um die Dinge zu tun, die dir diesem Mädchen gegenüber abverlangen werden. Die Schwächen der anderen können nämlich ebenso zerstörend sein wie ihre Stärken. Schwache Menschen sind nicht ungefährlich. Ihre Schwäche kann ihre Stärke sein. Ein so unsicherer Mensch ist eine Gefahr für dich, Markie, und eine Falle.”

“Mutti, brauchst du nicht weiterzureden Genug jetzt. Wir haben eine Vereinbarung getroffen”

An diesem Punkt schloss sie mich in ihren Armen , die, wenn nicht wohl stärker, ebenso stark waren wie meine und sie sagte: “ Du bist ein emotionaler junger Mann. Emotional wie dein Vater und alle seine Geschwister. Sie alle waren typische Messners und, wie sie, bist du auch ein typischer Messner. Dein Vater war damals der vernünftigste, der sinnvollste, der einzige der einen klaren Kopf hatte. Jetzt, warum auch immer, ist er so verrückt wie die anderen. Die Messners sind nicht nur eine Familie von Metzgern. Sie sind eine Familie von Schreiern und Schreihälsen , eine Familie , deren Mitglieder ständig auf den Tisch hauen und mit dem Kopf durch die Wand wollen. Und jetzt, aus heiterem Himmel, ist es mit deinem Vater so schlimm geworden wie mit den anderen. Wehe dir! Sei gröβer als deine Gefühle. Nicht ich sondern das Leben verlangt das von dir. Anderenfalls wirst du von Gefühlen ins Meer hineingeschwemmt werden und verschwinden. Gefühle können dazu führen, dass man im Leben grossen Ärger kriegt. Gefühle können einem am übelsten mitspielen. Sie haben mir übel mitgespielt, als ich zu dir kam und sagte, ich werde mich von deinem Vater scheiden lassen. Nun, habe ich mit solchen Gefühlen verhandelt. Verspreche mir, dass du auch mit ihnen verhandelst wirst”

“Ich verspreche. Ich werde das tun”

Wir küssten uns zum Abschied und indem wir zugleich an Vater dachten, waren wir durch unsere verzweifelte Hoffnung auf einen Wunder gleichsam zussamengeschweiβt.

She spent the night in a hotel not far from the hospital and came again to visit me the next morning, Monday, before she left by bus for the train to take her home. I was to leave the hospital myself after lunch that day. Sonny Cottler had phoned me the night before. He had only just heard about my appendectomy, and despite the unpleasantness of our last meeting out on the quad-to which neither of us alluded- he insisted on coming out in his car to drive me from the hospital back to school, where arrangements had already been made by Dean Caudwell´s office for me to spend the next week sleeping in a bed in the small infirmary adjacent to the Student Health Office. I could rest there when i needed to during the day and resume attending all my classes other than gym. I should be ready after that to climb the three flights to my room at the top of Neil Hall. And a couple of weeks after that to return to my job at the inn.

That Monday morning my mother looked herself again, unbroken and unbreakable. After i´d finished assuring her about the helpful arrangements the college had made for my return, the first thing she said was “I won´t divorce him, Marcus. I made up my mind. I´ ll do all i can to help him, if anything can help him. If that´s what you want from me, that´s what i want too. You don´t want divorced parents, and i don´t want you to have divorced parents. I´m sorry now that i even allowed  myself such thoughts. I´m sorry that i told them to you. The way  that i did it, here at the hospital, with you just out of bed and starting to walk around on your own-that wasn´t right. That wasn´t fair. I apologize. I will stay with him, Marcus, through thick and thin.

I filled up with tears and immediately put my hand over my eyes as though i could either hide my tears that way or manage with my fingers to hold them back.

“You can cry, Markie. I´ve seen you cry before”

 “I know you have. I know i can. I don´t want to. I´m just very happy…” I had to stop for a while to find my voice and to recover from having been reduced by her words to being the tiny creature who is nothing but its need of perpetual nurture. “I´m just very happy to hear what you said. This behavior of his could be a temporary thing, you know. Things like this happen, don´t they, when people hit a certain age?”

 “I´m sure they do”, she said soothingly.

“Thank you, Ma. This is a great relief to me. I could not imagine him living alone. With only the store and his work and nothing to come home to at night, on his own on the weekends…it was unimaginable.”

 “It is worse than unimaginable,” she said, “ so don´t imagine it. But now i must ask for something in return. Because something is unimaginable to me. I never asked anything of you before. I never asked anything of you before because i never had to. Because you are perfect where sons are concerned. All you´ve ever wanted to be is a boy who does well. You have been the best son any mother could have. But i am going to ask you to have nothing more to do with Miss Hutton. Because for you to be with her is unimaginable to me. Markie, you are here to be a student and to study the Supreme Court and to study Thomas Jefferson and to prepare to go law school. You are here so someday you will become a person in the community that other people look up to and that they come to for help. You are here so you don´t have to be a Messner like your grandfather and your father and your cousins and work in a butcher shop for the rest of your life. You are not here to look for trouble with a girl who has taken a razor and slit her wrists.”

“Wrist”, I said. “She slit one wrist”

“One is enough. We have only two, and one is too much. Markie, i will stay with your father and in return i will ask to give her up before you get in over your head and don´t know how to get out. I want to make a deal. Will you make that deal with me?

“Yes”, I replied.

“That´s my boy! That´s my tall, wonderful boy! The world is full of young women who have not slit any wrists-who have slit nothing. They exist by the millions. Find one of them. She can be a Gentile, she can be anything. This is 1951. You don´t live in the old world of my parents and their parents and their parents before them. Why should you? That old world is far, far away and everything in it long gone. All that is left is the kosher meat. That´s enough. That suffices. It has to. Probable it should. All the rest can go. The three of us never lived like people in a ghetto, and we´re not starting now. We are Americans. Date anyone you want, marry anyone you want, do whatever you want with whoever you choose-as long as she´s never put a razor to herself in order to end her life. A girl so wounded as to do such a thing is not for you. To want to wipe out everything before your life has ever begun-absolutely not! You have no business with such a person, you don´t need such a person, no matter what kind of goddess she looks like and how many beautiful flowers she brings you. She is a beautiful young woman, there is no doubt about that. Obviously she is well brought up. Though may be there is more to her upbringing than meets the eye. You never know about those things. You never know the truth of what goes in people´s houses. When the child goes wrong , look first to the family. Regardless, my heart goes out to her. I have nothing against her. I wish the girl luck. I pray, for her sake, that her life does not come to nothing. But you are my only son and my only child, and my responsibility is not to her but to you. You must sever the connection completely. You must look elsewhere for a girlfriend.”

“I understand,” I said.

“Do you? Or are you saying so to avoid a fight?”

“I´m not afraid of a fight, Mother. You know that”

“I know you are strong. You stood up to your father and he is no weakling. And you were right to stand up to him; between the two of us, i was proud of you for standing up to him. But i hope that doesn´t mean that when i leave here, you will change your mind. You won´t will you, Markie? When you get back to school, when she comes to see you, when she begins to cry and you see her tears, you won´t change your mind? This is a girl full of tears. You see that the moment you look at her. Inside she is all tears. Can you stand up to her tears, Marcus?”

 “Yes”

“Can you stand up to hysterical screaming, if it should come to that? Can you stand up to desperate pleading? Can you look the other way when someone in pain begs and begs you for what she wants that you won´t give her? Yes, to a father you could say, “It´s none of your business-leave me alone” But do you have the kind of strength that this requires’ Because you also have a consciense. A conscience that i´m proud that you have, but a conscience that can be your enemy. You have a conscience and you have compassion and you have sweetness in you too- so tell me, do you know how to do such things as may be required of you with this girl? Because other people´s weakness can destroy just as much as their strength can. Weak people are not harmless. Their weakness can be their strength. A person so instable is a menace to you, Markie, and a trap.”

“Mom, you don´t have to go on. Stop right here. We have a deal”

Here she took me in those arms of hers, arms as strong as mine, if not stronger, and she said, “You are an emotional boy. Emotional like your father and all of his brothers. You are a Messner like all the Messners. Once your father was the sensible one, the reasonable one, the only one with a head on his shoulders. Now, for whatever reason, he´s as crazy as the rest. The Messners aren´t just a family of butchers. They ´re a family of shouters and a family of screamers and a family of putting their foot down and banging their heads against the wall, and now, out of the blue, your father is as bad as the rest of them. Don´t you be. You be greater than your feelings. I don´t demand this of you- life does. Otherwise you´ll be washed away by feelings. You´ll be washed out to sea and never seen again. Feelings can be life´s biggest problem. Feelings can play the most terrible tricks. They placed them on me when i came to you and said i was going to divorce your father. Now i have dealt with those feelings. Promise me you will deal the same with yours.”

“I promise you. I will”

We kissed, and thinking in unison of my father, we were as though welded together by our desperate passion for a miracle to occur.

  1. Aún no hay comentarios.
  1. No trackbacks yet.

Responder

Introduce tus datos o haz clic en un icono para iniciar sesión:

Logo de WordPress.com

Estás comentando usando tu cuenta de WordPress.com. Cerrar sesión / Cambiar )

Imagen de Twitter

Estás comentando usando tu cuenta de Twitter. Cerrar sesión / Cambiar )

Foto de Facebook

Estás comentando usando tu cuenta de Facebook. Cerrar sesión / Cambiar )

Google+ photo

Estás comentando usando tu cuenta de Google+. Cerrar sesión / Cambiar )

Conectando a %s

A %d blogueros les gusta esto: