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Dasein, Erschlossenheit und Wahrheit II // Dasein, aperturidad y verdad II

b) Das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit und die Abkünftigkeit des traditionellen Wahrheitsbegriffes

Wahrsein (Ser-verdadero) (Wahrheit) besagt entdeckend-sein (ser-descubridor).Ist das aber nicht eine höchst willkürliche Definition der Wahrheit? Mit so gewaltsamen Begriffsbestimmungen mag es gelingen, die Idee der Übereinstimmung aus dem Wahrheitsbegriff auszuschalten. Muss dieser zweifelhafte Gewinn nicht damit bezahlt werden, dass die “alte” gute Tradition in die Nichtigkeit gestoβen ist? Allein die scheinbar willkürliche Definition enthält die notwendige Interpretation dessen, was die älteste Tradition der antiken Philosophie ursprünglich ahnte und vorphänomenologisch auch verstand. Das Wahrsein des  Worte auf Griechisch”  als Worte auf Griechisch”, ist das Worte auf Griechisch” in der Weise des Worte auf Griechisch”: Seiendes-aus der Verborgenheit herausnehmend-in seiner Unverborgenheit (en su desocultación) (in seiner Endecktheit / en su estar al descubierto) sehen Lassen. Die Worte auf Griechisch” die von Aristoteles nach den oben angeführten Stellen mit Worte auf Griechisch”  gleichgesetzt wird, bedeutet die “Sachen selbst”, das, was sich zeigt, das Seiende im Wie seiner Entdecktheit (el ente en el cómo de su estar al descubierto). Und ist es Zufall, dass in einer der Fragmente des Heraklit, den ältesten philosophischen Lehrstücken, die ausdrücklich vom Worte auf Griechisch” handeln, das herausgestellte Phänomen der Wahrheit im Sinne der Entdecktheit (Unverborgenheit) durchblickt? Dem Worte auf Griechisch” und dem, der ihn sagt und versteht, werden die Unverständigen (los que carecen de comprensión) entgegengestellt. Der Worte auf Griechisch” ist Worte auf Griechisch” er sagt, wie das Seiende sich verhält (cómo se comporta el ente). Den Unverständigen dagegen Worte auf Griechisch” bleibt in Verborgenheit, was sie tun;  “Worte auf Griechisch” sie vergessen, das heisst, es sinkt ihnen wieder in der Verborgenheit zurück. (En cambio, para los que no comprenden queda oculto lo que hacen; ellos olvidan, es decir, vuelve a hundírseles en el ocultamiento) Also gehört zum Worte auf Griechisch” die Unverborgenheit,Worte auf Griechisch” Die Übersetzung durch das Wort “Wahrheit” und erst recht die theoretischen Begriffsbestimmungen dieses Ausdrucks verdecken den Sinn dessen, was die Griechen als vorphilosophisches Verständnis dem terminologischen Gebrauch von Worte auf Griechisch” “selbsverständlich” zugrunde legten.

Die Beziehung solcher Belege muss sich vor hemmungloser Wortmystik hüten: gleichwohl ist es am Ende das Geschäft der Philosophie, die Kraft der elementarsten Worte, in denen sich das Dasein ausspricht, davor zu bewahren, dass sie durch den gemeinen Verstand zur Unverständlichkeit nivelliert werden, die ihrerseits als Quelle für Scheinprobleme fungiert.

Was früher gleichsam in dogmatischer Interpretation über Worte auf Griechisch .und Worte auf Griechisch” dargelegt wurde, hat jetzt seine phänomenale Auswesiung erhalten. Die vorgelegte “Definition” der Wahrheit ist kein Abschütteln der Tradition, sondern die ursprüngliche Aneignung: das um so mehr dann, wenn der Nachweis gelingt, dass und wie die Theorie auf dem Grunde des ursprünglichen Wahrheitsphänomens zur Idee der Übereinstimmung kommen musste.

Die “Definition” der Wahrheit als Entdecktheit und Entedeckend-sein ist auch keine bloβe Worterklärung, sondern sie erwächst aus der Analyse der Verhaltungen des Daseins, die wir zunächst “wahre” zu nennen pflegen.

Wahrsein als endeckend-sein ist eine Seinsweise des Daseins. (Ser-verdadero en tanto que ser-descubridor, es una forma de ser del Dasein). Was dieses Entdecken selbst möglich macht, muss notwendig in einem noch ursprünglicheren Sinne “wahr” genannt werden. Die existenzial-ontologischen Fundamente des Entdeckens selbst zeigen erst das ursprünglichste Phänomen der Wahrheit.

Das Entdecken ist eine Seinsweise des In-der-Welt-seins. (Descubrir es una forma de ser del estar-en-el-mundo) Das umsichtige oder auch das verweilend hinsehende Besorgen entdecken innerweltliches Seiendes.Dieses wird das Entdeckte. Es ist “wahr” in einem zweiten Sinne. Primär “wahr”, das heisst, entdeckend ist das Dasein. Wahrheit in zweiten Sinne besagt nicht Entdeckend-sein (Entdeckung), sondern Entdeckt-sein (Entdecktheit) (Verdad, en sentido derivado, no quiere decir ser-descubridor (descubrimiento) sino ser-descubierto (estar-al-descubierto) )

Durch die frühere Analyse der Weltlichkeit der Welt und des innerweltlichen Seienden wurde aber gezeigt: die Entdecktheit der innerweltlichen Seienden gründet in der Erschlossenheit der Welt. Erschlossenheit aber ist die Grundart des Daseins, gemäβ der es sein Da ist. Erschlossenheit wird durch Befindlichkeit, Verstehen und Rede konstituiert und betrifft gleichursprünglich die Welt, das In-Sein und das Selbst. Die Struktur der Sorge als Sichvorweg-schon sein in einer Welt-als Sein bei innerweltlichem Seienden birgt in sich Erschlossenheit des Daseins. (La estructura del cuidado como anticiparse-a-sí-estando ya en un mundo-en medio del ente intramundano, implica la aperturidad del Dasein). Mit und durch sie ist Entdecktheit, daher wird erst mit der Erschlossenheit des Daseins das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit erreicht.Was früher hinsichtlich der existenzialen Konstitution des Da und bezüglich des alltäglichen Seins des Da aufgezeigt wurde, betraf nichts anderes als das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit. Sofern das Dasein wesenhaft seine Erschlossenheit ist, als erchlossenes erschliesst und entdeckt, ist es wesenhaft “wahr”. Dasein ist “in der Wahrheit”. Diese Aussage hat ontologischen Sinn. Sie meint nicht, dass das Dasein ontisch immer oder auch nur je “in alle Wahrheit” eingeführt sei, sondern dass zu seiner existenzialen Verfassung Erschlossenheit seines eigensten Seins gehört. (El Dasein es en la verdad. Este enunciado tiene un sentido ontológico. No pretende decir que el Dasein esté siempre, o si quiera alguna vez, ónticamente iniciado “en toda la verdad”, sino que afirma que a su constitución esencial le pertenece la aperturidad de su ser más propio)

Unter Aufnahme des früher Gewonnenen kann der volle existenziale Sinn des Satzes “Dasein ist in der Wahrheit” durch folgende Bestimmungen wiedergegeben werden:

1.- Zur Seinsverfassung des Daseins gehört wesenhaft Erschlossenheit überhaupt. Sie umgreift das Ganzsein der Seinstruktur, die durch das Phänomen der Sorge explizit geworden ist. Zu dieser gehört nicht nur In-der-Welt-sein, sondern Sein bei innerweltlichem Seienden.Mit dem Sein des Daseins und seiner Erschlossenheit ist gleichursprünglich Entdecktheit des innerweltlichen Seienden. (el estar al descubierto de los entes intramundanos)

2.- Zur Seinsverfassung des Daseins und zwar als Konstitutivum seiner Erschlossenheit gehört die Geworfenheit. In ihr enthüllt sich, dass Dasein je schon als meines und dieses in einer bestimmten Welt und bei einem bestimmten Umkreis von bestimmten innerweltlichen Seienden ist. Die Erschlossenheit ist wesenhaft faktische. (La aperturidad es esencialmente fáctica)

3.-Zur Seinsverfassung des Daseins gehört der Entwurf: das erschliessende Sein zu seinem Seinkönnen. (el proyecto: el aperiente estar vuelto hacia su poder ser) Dasein kann sich als verstehendes aus der Welt und den Anderen her verstehen oder aus seinem eigensten Seinkönnen. Die letzgenannte Möglichkeit besagt: das Dasein erchliesst sich ihm selbst im eigensten und als eigenstes Seinkönnen. Diese eigentliche Erschlossenheit zeigt das Phänomen der ursprünglichsten Wahrheit im Modus der Eigentlichkeit. Die ursprünglichste und zwar eigentlichste Erschlossenheit, in der das Dasein als Seinkönnen sein kann ist die Wahrheit der Existenz. Sie erhält erst im Zusammenhang einer Analyse der Eigentlichkeit des Daseins ihre existenzial-ontologische Bestimmtheit.

4.- Zur Seinsverfassung des Daseins gehört das Verfallen. Zunächst und zumeist ist das Dasein an seine Welt verloren. Das Verstehen, als Entwurf auf die Seinsmöglichkeiten, hat sich dahin verlegt. (El comprender en tanto que proyectarse hacia las posibilidades de ser, se ha emplazado allí) Das Aufgehen im Man bedeutet die Herrschaft der offentlichen Ausgelegtheit. Das Entdeckte und Erschlossene steht im Modus der Verstelltheit und Verschlossenheit (en el modo del disimulo y de la obstrucción) durch das Gerede, die Neugier und die Zweideutigkeit. Das Sein zum Seienden ist nicht ausgeloscht, aber entwurzelt. Das Seiende ist nicht völlig verborgen, sondern gerade entdeckt, aber zugleich verstellt; es zeigt sich-aber im Modus des Scheins. (El ente no queda enteramente oculto, sino que está justamente descubierto, pero a la vez disimulado; se muestra-pero en el modo de la apariencia)  Imgleichen sinkt das vordem Entdeckte wieder in die Verstelltheit und Verborgenheit zurück. Das Dasein ist, weil wesenhaft verfallend, seiner Seinsverfassung nach in der Unwahrheit. ( A fuer de esencialmente cadente, el Dasein está , por su misma constitución de ser, en la “no-verdad”) Dieser Titel ist hier ebenso wie der Ausdruck “Verfallen” ontologisch gebraucht. Jede ontisch negative “Wertung” ist bei seinem existenzial-analytischen Gebrauch fernzuhalten. Zur Faktizität des Daseins gehören Verschlossenheit und Verdecktheit (A la facticidad del Dasein son inherentes la obstrucción y el encubrimiento). Der volle existenzial-ontologische Sinn des Satzes: “Dasein ist in der Wahrheit” sagt gleichursprünglich mit: “Dasein ist in der Unwahrheit”. Aber nur sofern Dasein erschlossen ist, ist es auch verschlossen; und sofern mit dem Dasein je schon innerweltliches Seiendes entdeckt ist, ist dergleichen Seiendes als mögliches innerweltlich Begegnendes verdeckt (verborgen) oder verstellt. (El sentido ontológico-existencial plenario de la proposición “el Dasein está en la verdad” implica cooriginariamente que “el Dasein está en la no-verdad”. Pero tan sólo en la medida en que el Dasein está abierto, también está cerrado; y sólo en la medida en que con el Dasein ya está siempre descubierto el ente intramundano, semejante ente queda-en cuanto es algo que puede comparecer intramundanamente-encubierto (oculto) o disimulado)

Daher muss das Dasein wesenhaft das auch schon Endeckte gegen den Schein und die Verstellung sich ausdrücklich zueignen und sich der Entdecktheit immer wieder versichern. Erst recht vollzieht sich alle Neuentdeckung nicht auf der Basis völliger Verborgenheit, sondern im Ausgang von der Endecktheit im Modus des Scheins. Seiendes sieht so aus wie…, das heisst, es ist in gewisser Weise schon entdeckt und doch noch verstellt.

Die Wahrheit (Entdecktheit) muss dem Seienden immer erst abgerungen werden. Das Seiende wird der Verborgenheit entrissen. Die jeweilige faktische Entdecktheit ist gleichsam immer ein Raub. (La verdad-el estar al descubierto-debe empezar siempre por serle arrebatada al ente. El ente es arrancado al ocultamiento.Todo estado fáctico de descubrimiento es siempre algo así como un robo) Ist es Zufall , dass die Griechen sich über das Wesen der Wahrheit in einem privativen Ausdruck (Worte auf Griechisch”) aussprechen? Kündigt sich in solchem Sichaussprechen des Daseins nicht ein ursprüngliches Seinsverständnis seiner selbst an, das wenngleich nur vorontologische Verstehen dessen, dass In-der- Unwahrheit-sein eine wesenhaft Bestimmung des In-der-Welt-seins ausmacht?

Dass die Göttin der Wahrheit, die den Parmenides führt, ihn vor beide Wege stellt, den des Entdeckens und den des Verbergens bedeutet nichts anderes als: das Dasein ist je schon in der Wahrheit und Unwahrheit. Der Weg des Entdeckens wird nur gewonnen im Worte auf Griechisch” im verstehenden Unterscheiden beider, und Sichentscheiden für den einen. (Que la diosa de la verdad, que conduce a Parménides, lo ponga ante los dos caminos, vale decir, el del descubrimiento y el del ocultamiento, no significa sino que el Dasein ya está siempre en la verdad y en la no-verdad. El camino del descubrimiento sólo se alcanza en el “Palabra en griego” , en el discernimiento comprensor de ambos y en la decisión por uno de ellos”)

Die existenzial-ontologische Bedingung dafür, dass In-der-Welt-sein durch “Wahrheit” und “Unwahrheit” bestimmt ist, liegt in der Seinsverfassung des Daseins, die wir als den geworfenen Entwurf kennzeichneten. Sie ist ein Konstitutivum der Struktur der Sorge.

Die existenzial-ontologische Interpretation des Phänomens der Wahrheit hat ergeben: 1.- Wahrheit im ursprünglichsten Sinne ist die Erschlossenheit des Daseins, zu der die Entdecktheit des innerweltlichen Seienden gehört. 2.- Das Dasein ist gleichursprünglich in der Wahrheit und Unwahrheit.

Diese Sätze können innerhalb des Horizontes der traditionellen Interpretation des Wahrheitsphänomens erst dann voll einsichtig werden, wenn sich zeigen lässt; 1.- Wahrheit als Übereinstimmung verstanden, hat ihre Herkunft aus der Erschlossenheit und das auf dem Wege einer bestimmten Modifizierung. 2.- Die Seinsart der Erschlossenheit selbst führt dazu, dass zunächst ihre abkünftige Modifikation in den Blick kommt und die theoretische Explikation der Wahrheitsstruktur leitet.

Die Aussage und Ihre Struktur, das apophantische Als, sind in der Auslegung und deren Struktur, dem hermeneutischen Als, und weiterhin im Verstehen, der Erschlossenheit des Daseins, fundiert. Wahrheit aber gilt als auszeichnende Bestimmung der so abkünftige Aussage. Demnach reichen die Wurzeln der Aussagewahrheit in die Erschlossenheit des Verstehens zurück. Über diese Anzeige der Herkunft der Aussagewahrheit hinaus muss nun aber das Phänomen der Übereinstimmung ausdrücklich in seiner Abkünftigkeit aufgezeigt werden.

Das Sein bei innerweltlichem Seienden, das Besorgen, ist entdeckend. Zur Erschlossenheit des Daseins aber gehört wesenhaft die Rede. Dasein spricht sich aus; sich-als entdeckendes Sein zu Seiendem.  Und es spricht sich als solches über entdecktes Seiendes aus in der Aussage. (Pero a la aperturidad del Dasein le pertenece esencialmente el discurso. El Dasein se expresa a sí mismo-en cuanto descubridoramente vuelto hacia el ente. Y, en cuanto tal, en el enunciado, el Dasein se expresa a sí mismo acerca del ente descubierto). Die Aussage teilt das Seiende im Wie seiner Entdecktheit mit. Das die Mitteilung vernehmende Dasein bringt sich selbst im Vernehmen in das entdeckende Sein zum besprochenen Seienden (El Dasein que recibe esta comunicación se pone a sí mismo-al percibirla- en el descubridor estar vuelto hacia el ente del que se habla) . Die ausgesprochene Aussage enthält in ihrem Worüber die Entdecktheit des Seienden. Diese ist im Ausgesprochenen verwahrt. Das Ausgesprochene wird gleichsam zu einem innerweltlich Zuhandenen, das aufgenommen und weitergesprochen werden kann. Auf Grund der Verwahrung der Entdecktheit hat das zuhandene Ausgesprochene an ihm selbst einen Bezug zum Seienden, worüber das Ausgesprochene jeweils Aussage ist. (En virtud de la conservación del estar al descubierto, lo expresado, que ahora está a la mano, tiene en sí mismo una relación con el ente acerca del cual es un enunciado) Entdecktheit ist je Entdecktheit von…Auch im Nachsprechen (el hablar repetidor) kommt das nachsprechende Dasein in ein Sein zum besprochenen Seienden selbst. Es ist aber und hält sich für enthoben einem ursprünglichen Nachvollzug des Entdeckens.

Das Dasein braucht sich nicht in “originärer” Erfahrung vor das Seiende selbst zu bringen und bleibt doch entsprechend in einem Sein zu diesem. Entdecktheit wird in weitem Ausmasse nicht durch je eigenes Entdecken, sondern durch Hörensagen des Gesagten zugeeignet. Das Aufgehen im Gesagten gehört zur Seinsart des Man.Das Ausgesprochene als solches übernimmt das Sein zu dem in der Aussage entdeckten Seienden. (Lo expresado, en cuanto tal, se hace cargo del estar vuelto hacia el ente descubierto en el enunciado). Soll dieses aber ausdrücklich hinsichtlich seiner Entdecktheit zugeeignet werden, dann besagt das: die Aussage soll als entdeckende ausgewiesen werden. Die ausgesprochene Aussage aber ist ein Zuhandenes. (El enunciado es un ente a la mano) Das Seiende, zu dem sie als entdeckende Bezug hat, ist innerweltlich Zuhandenes, bzw, Vorhandenes. Der Bezug selbst gibt sich so als vorhandener. Der Bezug aber liegt darin, dass die in der Aussage verwahrte Entdecktheit je Entdecktheit von…. ist. Das Urteil “enthält etwas, was von den Gegenständen gilt” (Kant). (La relación misma se presenta de esta manera como estando-ahí. Pero la relación consiste en que el estar al descubierto que se conserva en el enunciado es siempre un estar al descubierto de… El juicio contiene algo que vale de los objetos -Kant ) Der Bezug erhält aber durch die Umschaltung seiner auf eine Beziehung zwischen Vorhandenen jetzt selbst Vorhandenheitscharakter. Entdecktheit von…wird zur vorhandenen Gemässtheit eines Vorhandenen, der ausgesprochenen Aussage, zu Vorhandenen, dem besprochenen Seienden. (la conformidad que está ahí de un ente que está ahí-el enunciado expresado- con un ente que está ahí-el ente del que se habla)  Und wird die Gemässtheit nur mehr noch als Beziehung zwischen Vorhandenem gesehen, das heisst wird die Seinsart der Beziehungsglieder unterschiedslos als nur Vorhandenes verstanden, dann zeigt sich der Bezug als vorhandenes Übereinstimmen zweier Vorhandener.

Die Entdecktheit des Seienden rückt in der Ausgesprochenheit der Aussage in die Seinsart des innerweltlich Zuhandenen. Sofern sich nun aber in ihr als Entdecktheit von…ein Bezug zu Vorhandenem durchhält, wird die Entdecktheit (Wahrheit) ihrerseits zu einer vorhandenen Beziehung zwischen Vorhandenen (intellectus und res)

Das in der Erschlossenheit des Daseins fundierte existenziale Phänomen der Entdecktheit wird zur vorhandenen, noch Bezugscharakter in sich bergenden Eigenschaft und als diese in eine vorhandene Beziehung auseinandergebrochen.( y que en cuanto tal queda dislocada en una relación entre cosas que están-ahí). Wahrheit als Erschlossenheit und entdeckendes Sein zu entdecktem Seienden ist zur Wahrheit als Übereinstimmung zwischen innerweltlich Vorhandenem geworden. Damit ist die ontische Abkünftigkeit des traditionellen Wahrheitsbegriff aufgezeigt. (La verdad como aperturidad y como estar vuelto descubridor hacia el ente descubierto se ha convertido en verdad entendida como concordancia entre entes que están-ahí dentro del mundo. Con ello queda demostrado el carácter antológicamente derivado del concepto tradicional de verdad.)

Was jedoch in der Ordnung der existenzial-ontologischen Fundierungszusammenhänge das Letzte ist, gilt ontisch-faktisch als das Erste und Nächste. Dieses Faktum aber gründet hinsichtlich seiner Notwendigkeit wiederum in der Seinsart des Daseins selbst. Im besorgenden Aufgehen versteht sich das Dasein aus dem innerweltlich Begegnenden. Die dem Entdecken zugehörige Entdecktheit wird zunächst innerweltlich im Ausgesprochenen vorgefunden. Aber nicht nur die Wahrheit begegnet als Vorhandenes, sondern das Seinsverständnis überhaupt versteht zunächst alles Seiende als Vorhandenes. Die nächste ontologische Besinnung auf die zunächst ontisch begegnende “Wahrheit” versteht den Worte auf Griechisch” (Aussage) als Worte auf Griechisch  (Aussage über…., Entdecktheit von….), interpretiert aber das Phänomen als Vorhandenes auf seine mögliche Vorhandenheit.( La reflexión ontologica inmediata sobre la “verdad” que primero comparece ónticamente comprende a su vez el “Palabra en griego” (enunciado) como un “Palabra en griego” (enunciado sobre…, estar al descubierto de…), pero interpreta este fenómeno como algo que está-ahí y en función de su posible estar-ahí ).  Weil diese aber dem Sinne von Sein überhaupt gleichgesetzt ist, kann die Frage, ob diese Seinsart der Wahrheit und ihre nächst begegnende Struktur ursprünglich sind oder nicht, überhaupt nicht lebendig werden. Das zunächst herrschende und noch heute nicht grundsätzlich und ausdrücklich überwundene Seinsverständnis des Daseins verdeckt selbst das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit.

Zugleich darf aber nicht übersehen werden, dass bei den Griechen, die dieses nächste Seinsverständnis zuerst wissenschaftlich ausbildeten und zur Herrschaft brachten, zugleich das ursprüngliche, wenngleich vorontologische Verständnis der Wahrheit lebendig war und sich sogar gegen die in ihrer Ontologie liegende Verdeckung-mindestens bei Aristoteles-behauptete.

Aristoteles hat nie die These verfochten, der ursprüngliche “Ort” der Wahrheit sei das Urteil. Er sagt vielmehr, der Worte auf Griechisch”  ist die Seinsweise des Daseins, die entdeckend oder verdeckend sein kann. Diese doppelte Möglichkeit ist das Auszeichnende am Wahrsein des Worte auf Griechisch”  ; er ist die Verhaltung, die auch verdecken kann. (Dice, más bien-Aristóteles- que el “Palabra en griego” es la forma de ser del Dasein que puede ser tanto descubridora como encubridora. Esta doble posibilidad es lo que hay de característico en el ser-verdadero del “Palabra en griego”; el“Palabra en griego” es el comportamiento que puede también encubrir.) Und weil Aristoteles die genannte These nie behauptete, kam er auch nie in die Lage, den Wahrheitsbegriff vomWorte auf Griechisch” auf das reine Worte auf Griechisch” zu “erweitern”. Die “Wahrheit” der Worte auf Griechisch” und des Sehens der “Ideen”ist das ursprüngliche Entdecken. Und nur weil Worte auf Griechisch primär entdeckt, kann auch der Worte auf Griechisch” alsWorte auf Griechisch” Entdeckungsfunktion haben.

Die These, der genuine Ort der Wahrheit sei das Urteil, beruft sich nicht nur zu Unrecht auf Aristoteles, sie ist auch ihrem Gehalt nach eine Verkennung der Wahrheitsstruktur. Nicht die Aussage ist der primäre “Ort” der Wahrheit, sondern umgekehrt, die Aussage als Aneignungsmodus der Entdecktheit und als Weise des In-der-Welt-seins gründet im Entdecken, bzw, der Erschlossenheit des Daseins. Die ursprünglichste Wahrheit ist der “Ort” der Aussage und die ontologische Bedingung der Möglichkeit dafür, dass Aussagen wahr oder falsch (entdeckend oder verdeckend) sein können. (La tesis según la cual el “lugar” genuino de la verdad es el juicio, no sólo apela injustificadamente a Aristóteles, sino que, por su contenido, significa además un desconocimiento de la estructura de la verdad. El enunciado no sólo no es el “lugar” primario de la verdad, sino que, al revés, en cuanto modo de apropiación del estar al descubierto y en cuanto forma de estar- en- el- mundo, el enunciado se funda en el descubrir mismo o, lo que es igual, en la aperturidad del Dasein. La “verdad” más originaria es el “lugar” del enunciado y la condicion ontológica de posibilidad para que los enunciados puedan ser verdaderos o falsos (descubridores o encubridores)

Wahrheit, im ursprünglichsten Sinne verstanden, gehört zur Grundverfassung des Daseins. Der Titel bedeutet ein Existenzial. Damit ist aber schon die Antwort vorgezeichnet auf die Frage nach der Seinsart von Wahrheit und nach dem Sinne der Notwendigkeit der Voraussetzung, dass “es Wahrheit gibt”

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