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Archive for 24 junio 2013

Dasein, Erschlossenheit und Wahrheit II // Dasein, aperturidad y verdad II

b) Das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit und die Abkünftigkeit des traditionellen Wahrheitsbegriffes

Wahrsein (Ser-verdadero) (Wahrheit) besagt entdeckend-sein (ser-descubridor).Ist das aber nicht eine höchst willkürliche Definition der Wahrheit? Mit so gewaltsamen Begriffsbestimmungen mag es gelingen, die Idee der Übereinstimmung aus dem Wahrheitsbegriff auszuschalten. Muss dieser zweifelhafte Gewinn nicht damit bezahlt werden, dass die “alte” gute Tradition in die Nichtigkeit gestoβen ist? Allein die scheinbar willkürliche Definition enthält die notwendige Interpretation dessen, was die älteste Tradition der antiken Philosophie ursprünglich ahnte und vorphänomenologisch auch verstand. Das Wahrsein des  Worte auf Griechisch”  als Worte auf Griechisch”, ist das Worte auf Griechisch” in der Weise des Worte auf Griechisch”: Seiendes-aus der Verborgenheit herausnehmend-in seiner Unverborgenheit (en su desocultación) (in seiner Endecktheit / en su estar al descubierto) sehen Lassen. Die Worte auf Griechisch” die von Aristoteles nach den oben angeführten Stellen mit Worte auf Griechisch”  gleichgesetzt wird, bedeutet die “Sachen selbst”, das, was sich zeigt, das Seiende im Wie seiner Entdecktheit (el ente en el cómo de su estar al descubierto). Und ist es Zufall, dass in einer der Fragmente des Heraklit, den ältesten philosophischen Lehrstücken, die ausdrücklich vom Worte auf Griechisch” handeln, das herausgestellte Phänomen der Wahrheit im Sinne der Entdecktheit (Unverborgenheit) durchblickt? Dem Worte auf Griechisch” und dem, der ihn sagt und versteht, werden die Unverständigen (los que carecen de comprensión) entgegengestellt. Der Worte auf Griechisch” ist Worte auf Griechisch” er sagt, wie das Seiende sich verhält (cómo se comporta el ente). Den Unverständigen dagegen Worte auf Griechisch” bleibt in Verborgenheit, was sie tun;  “Worte auf Griechisch” sie vergessen, das heisst, es sinkt ihnen wieder in der Verborgenheit zurück. (En cambio, para los que no comprenden queda oculto lo que hacen; ellos olvidan, es decir, vuelve a hundírseles en el ocultamiento) Also gehört zum Worte auf Griechisch” die Unverborgenheit,Worte auf Griechisch” Die Übersetzung durch das Wort “Wahrheit” und erst recht die theoretischen Begriffsbestimmungen dieses Ausdrucks verdecken den Sinn dessen, was die Griechen als vorphilosophisches Verständnis dem terminologischen Gebrauch von Worte auf Griechisch” “selbsverständlich” zugrunde legten.

Die Beziehung solcher Belege muss sich vor hemmungloser Wortmystik hüten: gleichwohl ist es am Ende das Geschäft der Philosophie, die Kraft der elementarsten Worte, in denen sich das Dasein ausspricht, davor zu bewahren, dass sie durch den gemeinen Verstand zur Unverständlichkeit nivelliert werden, die ihrerseits als Quelle für Scheinprobleme fungiert.

Was früher gleichsam in dogmatischer Interpretation über Worte auf Griechisch .und Worte auf Griechisch” dargelegt wurde, hat jetzt seine phänomenale Auswesiung erhalten. Die vorgelegte “Definition” der Wahrheit ist kein Abschütteln der Tradition, sondern die ursprüngliche Aneignung: das um so mehr dann, wenn der Nachweis gelingt, dass und wie die Theorie auf dem Grunde des ursprünglichen Wahrheitsphänomens zur Idee der Übereinstimmung kommen musste.

Die “Definition” der Wahrheit als Entdecktheit und Entedeckend-sein ist auch keine bloβe Worterklärung, sondern sie erwächst aus der Analyse der Verhaltungen des Daseins, die wir zunächst “wahre” zu nennen pflegen.

Wahrsein als endeckend-sein ist eine Seinsweise des Daseins. (Ser-verdadero en tanto que ser-descubridor, es una forma de ser del Dasein). Was dieses Entdecken selbst möglich macht, muss notwendig in einem noch ursprünglicheren Sinne “wahr” genannt werden. Die existenzial-ontologischen Fundamente des Entdeckens selbst zeigen erst das ursprünglichste Phänomen der Wahrheit.

Das Entdecken ist eine Seinsweise des In-der-Welt-seins. (Descubrir es una forma de ser del estar-en-el-mundo) Das umsichtige oder auch das verweilend hinsehende Besorgen entdecken innerweltliches Seiendes.Dieses wird das Entdeckte. Es ist “wahr” in einem zweiten Sinne. Primär “wahr”, das heisst, entdeckend ist das Dasein. Wahrheit in zweiten Sinne besagt nicht Entdeckend-sein (Entdeckung), sondern Entdeckt-sein (Entdecktheit) (Verdad, en sentido derivado, no quiere decir ser-descubridor (descubrimiento) sino ser-descubierto (estar-al-descubierto) )

Durch die frühere Analyse der Weltlichkeit der Welt und des innerweltlichen Seienden wurde aber gezeigt: die Entdecktheit der innerweltlichen Seienden gründet in der Erschlossenheit der Welt. Erschlossenheit aber ist die Grundart des Daseins, gemäβ der es sein Da ist. Erschlossenheit wird durch Befindlichkeit, Verstehen und Rede konstituiert und betrifft gleichursprünglich die Welt, das In-Sein und das Selbst. Die Struktur der Sorge als Sichvorweg-schon sein in einer Welt-als Sein bei innerweltlichem Seienden birgt in sich Erschlossenheit des Daseins. (La estructura del cuidado como anticiparse-a-sí-estando ya en un mundo-en medio del ente intramundano, implica la aperturidad del Dasein). Mit und durch sie ist Entdecktheit, daher wird erst mit der Erschlossenheit des Daseins das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit erreicht.Was früher hinsichtlich der existenzialen Konstitution des Da und bezüglich des alltäglichen Seins des Da aufgezeigt wurde, betraf nichts anderes als das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit. Sofern das Dasein wesenhaft seine Erschlossenheit ist, als erchlossenes erschliesst und entdeckt, ist es wesenhaft “wahr”. Dasein ist “in der Wahrheit”. Diese Aussage hat ontologischen Sinn. Sie meint nicht, dass das Dasein ontisch immer oder auch nur je “in alle Wahrheit” eingeführt sei, sondern dass zu seiner existenzialen Verfassung Erschlossenheit seines eigensten Seins gehört. (El Dasein es en la verdad. Este enunciado tiene un sentido ontológico. No pretende decir que el Dasein esté siempre, o si quiera alguna vez, ónticamente iniciado “en toda la verdad”, sino que afirma que a su constitución esencial le pertenece la aperturidad de su ser más propio)

Unter Aufnahme des früher Gewonnenen kann der volle existenziale Sinn des Satzes “Dasein ist in der Wahrheit” durch folgende Bestimmungen wiedergegeben werden:

1.- Zur Seinsverfassung des Daseins gehört wesenhaft Erschlossenheit überhaupt. Sie umgreift das Ganzsein der Seinstruktur, die durch das Phänomen der Sorge explizit geworden ist. Zu dieser gehört nicht nur In-der-Welt-sein, sondern Sein bei innerweltlichem Seienden.Mit dem Sein des Daseins und seiner Erschlossenheit ist gleichursprünglich Entdecktheit des innerweltlichen Seienden. (el estar al descubierto de los entes intramundanos)

2.- Zur Seinsverfassung des Daseins und zwar als Konstitutivum seiner Erschlossenheit gehört die Geworfenheit. In ihr enthüllt sich, dass Dasein je schon als meines und dieses in einer bestimmten Welt und bei einem bestimmten Umkreis von bestimmten innerweltlichen Seienden ist. Die Erschlossenheit ist wesenhaft faktische. (La aperturidad es esencialmente fáctica)

3.-Zur Seinsverfassung des Daseins gehört der Entwurf: das erschliessende Sein zu seinem Seinkönnen. (el proyecto: el aperiente estar vuelto hacia su poder ser) Dasein kann sich als verstehendes aus der Welt und den Anderen her verstehen oder aus seinem eigensten Seinkönnen. Die letzgenannte Möglichkeit besagt: das Dasein erchliesst sich ihm selbst im eigensten und als eigenstes Seinkönnen. Diese eigentliche Erschlossenheit zeigt das Phänomen der ursprünglichsten Wahrheit im Modus der Eigentlichkeit. Die ursprünglichste und zwar eigentlichste Erschlossenheit, in der das Dasein als Seinkönnen sein kann ist die Wahrheit der Existenz. Sie erhält erst im Zusammenhang einer Analyse der Eigentlichkeit des Daseins ihre existenzial-ontologische Bestimmtheit.

4.- Zur Seinsverfassung des Daseins gehört das Verfallen. Zunächst und zumeist ist das Dasein an seine Welt verloren. Das Verstehen, als Entwurf auf die Seinsmöglichkeiten, hat sich dahin verlegt. (El comprender en tanto que proyectarse hacia las posibilidades de ser, se ha emplazado allí) Das Aufgehen im Man bedeutet die Herrschaft der offentlichen Ausgelegtheit. Das Entdeckte und Erschlossene steht im Modus der Verstelltheit und Verschlossenheit (en el modo del disimulo y de la obstrucción) durch das Gerede, die Neugier und die Zweideutigkeit. Das Sein zum Seienden ist nicht ausgeloscht, aber entwurzelt. Das Seiende ist nicht völlig verborgen, sondern gerade entdeckt, aber zugleich verstellt; es zeigt sich-aber im Modus des Scheins. (El ente no queda enteramente oculto, sino que está justamente descubierto, pero a la vez disimulado; se muestra-pero en el modo de la apariencia)  Imgleichen sinkt das vordem Entdeckte wieder in die Verstelltheit und Verborgenheit zurück. Das Dasein ist, weil wesenhaft verfallend, seiner Seinsverfassung nach in der Unwahrheit. ( A fuer de esencialmente cadente, el Dasein está , por su misma constitución de ser, en la “no-verdad”) Dieser Titel ist hier ebenso wie der Ausdruck “Verfallen” ontologisch gebraucht. Jede ontisch negative “Wertung” ist bei seinem existenzial-analytischen Gebrauch fernzuhalten. Zur Faktizität des Daseins gehören Verschlossenheit und Verdecktheit (A la facticidad del Dasein son inherentes la obstrucción y el encubrimiento). Der volle existenzial-ontologische Sinn des Satzes: “Dasein ist in der Wahrheit” sagt gleichursprünglich mit: “Dasein ist in der Unwahrheit”. Aber nur sofern Dasein erschlossen ist, ist es auch verschlossen; und sofern mit dem Dasein je schon innerweltliches Seiendes entdeckt ist, ist dergleichen Seiendes als mögliches innerweltlich Begegnendes verdeckt (verborgen) oder verstellt. (El sentido ontológico-existencial plenario de la proposición “el Dasein está en la verdad” implica cooriginariamente que “el Dasein está en la no-verdad”. Pero tan sólo en la medida en que el Dasein está abierto, también está cerrado; y sólo en la medida en que con el Dasein ya está siempre descubierto el ente intramundano, semejante ente queda-en cuanto es algo que puede comparecer intramundanamente-encubierto (oculto) o disimulado)

Daher muss das Dasein wesenhaft das auch schon Endeckte gegen den Schein und die Verstellung sich ausdrücklich zueignen und sich der Entdecktheit immer wieder versichern. Erst recht vollzieht sich alle Neuentdeckung nicht auf der Basis völliger Verborgenheit, sondern im Ausgang von der Endecktheit im Modus des Scheins. Seiendes sieht so aus wie…, das heisst, es ist in gewisser Weise schon entdeckt und doch noch verstellt.

Die Wahrheit (Entdecktheit) muss dem Seienden immer erst abgerungen werden. Das Seiende wird der Verborgenheit entrissen. Die jeweilige faktische Entdecktheit ist gleichsam immer ein Raub. (La verdad-el estar al descubierto-debe empezar siempre por serle arrebatada al ente. El ente es arrancado al ocultamiento.Todo estado fáctico de descubrimiento es siempre algo así como un robo) Ist es Zufall , dass die Griechen sich über das Wesen der Wahrheit in einem privativen Ausdruck (Worte auf Griechisch”) aussprechen? Kündigt sich in solchem Sichaussprechen des Daseins nicht ein ursprüngliches Seinsverständnis seiner selbst an, das wenngleich nur vorontologische Verstehen dessen, dass In-der- Unwahrheit-sein eine wesenhaft Bestimmung des In-der-Welt-seins ausmacht?

Dass die Göttin der Wahrheit, die den Parmenides führt, ihn vor beide Wege stellt, den des Entdeckens und den des Verbergens bedeutet nichts anderes als: das Dasein ist je schon in der Wahrheit und Unwahrheit. Der Weg des Entdeckens wird nur gewonnen im Worte auf Griechisch” im verstehenden Unterscheiden beider, und Sichentscheiden für den einen. (Que la diosa de la verdad, que conduce a Parménides, lo ponga ante los dos caminos, vale decir, el del descubrimiento y el del ocultamiento, no significa sino que el Dasein ya está siempre en la verdad y en la no-verdad. El camino del descubrimiento sólo se alcanza en el “Palabra en griego” , en el discernimiento comprensor de ambos y en la decisión por uno de ellos”)

Die existenzial-ontologische Bedingung dafür, dass In-der-Welt-sein durch “Wahrheit” und “Unwahrheit” bestimmt ist, liegt in der Seinsverfassung des Daseins, die wir als den geworfenen Entwurf kennzeichneten. Sie ist ein Konstitutivum der Struktur der Sorge.

Die existenzial-ontologische Interpretation des Phänomens der Wahrheit hat ergeben: 1.- Wahrheit im ursprünglichsten Sinne ist die Erschlossenheit des Daseins, zu der die Entdecktheit des innerweltlichen Seienden gehört. 2.- Das Dasein ist gleichursprünglich in der Wahrheit und Unwahrheit.

Diese Sätze können innerhalb des Horizontes der traditionellen Interpretation des Wahrheitsphänomens erst dann voll einsichtig werden, wenn sich zeigen lässt; 1.- Wahrheit als Übereinstimmung verstanden, hat ihre Herkunft aus der Erschlossenheit und das auf dem Wege einer bestimmten Modifizierung. 2.- Die Seinsart der Erschlossenheit selbst führt dazu, dass zunächst ihre abkünftige Modifikation in den Blick kommt und die theoretische Explikation der Wahrheitsstruktur leitet.

Die Aussage und Ihre Struktur, das apophantische Als, sind in der Auslegung und deren Struktur, dem hermeneutischen Als, und weiterhin im Verstehen, der Erschlossenheit des Daseins, fundiert. Wahrheit aber gilt als auszeichnende Bestimmung der so abkünftige Aussage. Demnach reichen die Wurzeln der Aussagewahrheit in die Erschlossenheit des Verstehens zurück. Über diese Anzeige der Herkunft der Aussagewahrheit hinaus muss nun aber das Phänomen der Übereinstimmung ausdrücklich in seiner Abkünftigkeit aufgezeigt werden.

Das Sein bei innerweltlichem Seienden, das Besorgen, ist entdeckend. Zur Erschlossenheit des Daseins aber gehört wesenhaft die Rede. Dasein spricht sich aus; sich-als entdeckendes Sein zu Seiendem.  Und es spricht sich als solches über entdecktes Seiendes aus in der Aussage. (Pero a la aperturidad del Dasein le pertenece esencialmente el discurso. El Dasein se expresa a sí mismo-en cuanto descubridoramente vuelto hacia el ente. Y, en cuanto tal, en el enunciado, el Dasein se expresa a sí mismo acerca del ente descubierto). Die Aussage teilt das Seiende im Wie seiner Entdecktheit mit. Das die Mitteilung vernehmende Dasein bringt sich selbst im Vernehmen in das entdeckende Sein zum besprochenen Seienden (El Dasein que recibe esta comunicación se pone a sí mismo-al percibirla- en el descubridor estar vuelto hacia el ente del que se habla) . Die ausgesprochene Aussage enthält in ihrem Worüber die Entdecktheit des Seienden. Diese ist im Ausgesprochenen verwahrt. Das Ausgesprochene wird gleichsam zu einem innerweltlich Zuhandenen, das aufgenommen und weitergesprochen werden kann. Auf Grund der Verwahrung der Entdecktheit hat das zuhandene Ausgesprochene an ihm selbst einen Bezug zum Seienden, worüber das Ausgesprochene jeweils Aussage ist. (En virtud de la conservación del estar al descubierto, lo expresado, que ahora está a la mano, tiene en sí mismo una relación con el ente acerca del cual es un enunciado) Entdecktheit ist je Entdecktheit von…Auch im Nachsprechen (el hablar repetidor) kommt das nachsprechende Dasein in ein Sein zum besprochenen Seienden selbst. Es ist aber und hält sich für enthoben einem ursprünglichen Nachvollzug des Entdeckens.

Das Dasein braucht sich nicht in “originärer” Erfahrung vor das Seiende selbst zu bringen und bleibt doch entsprechend in einem Sein zu diesem. Entdecktheit wird in weitem Ausmasse nicht durch je eigenes Entdecken, sondern durch Hörensagen des Gesagten zugeeignet. Das Aufgehen im Gesagten gehört zur Seinsart des Man.Das Ausgesprochene als solches übernimmt das Sein zu dem in der Aussage entdeckten Seienden. (Lo expresado, en cuanto tal, se hace cargo del estar vuelto hacia el ente descubierto en el enunciado). Soll dieses aber ausdrücklich hinsichtlich seiner Entdecktheit zugeeignet werden, dann besagt das: die Aussage soll als entdeckende ausgewiesen werden. Die ausgesprochene Aussage aber ist ein Zuhandenes. (El enunciado es un ente a la mano) Das Seiende, zu dem sie als entdeckende Bezug hat, ist innerweltlich Zuhandenes, bzw, Vorhandenes. Der Bezug selbst gibt sich so als vorhandener. Der Bezug aber liegt darin, dass die in der Aussage verwahrte Entdecktheit je Entdecktheit von…. ist. Das Urteil “enthält etwas, was von den Gegenständen gilt” (Kant). (La relación misma se presenta de esta manera como estando-ahí. Pero la relación consiste en que el estar al descubierto que se conserva en el enunciado es siempre un estar al descubierto de… El juicio contiene algo que vale de los objetos -Kant ) Der Bezug erhält aber durch die Umschaltung seiner auf eine Beziehung zwischen Vorhandenen jetzt selbst Vorhandenheitscharakter. Entdecktheit von…wird zur vorhandenen Gemässtheit eines Vorhandenen, der ausgesprochenen Aussage, zu Vorhandenen, dem besprochenen Seienden. (la conformidad que está ahí de un ente que está ahí-el enunciado expresado- con un ente que está ahí-el ente del que se habla)  Und wird die Gemässtheit nur mehr noch als Beziehung zwischen Vorhandenem gesehen, das heisst wird die Seinsart der Beziehungsglieder unterschiedslos als nur Vorhandenes verstanden, dann zeigt sich der Bezug als vorhandenes Übereinstimmen zweier Vorhandener.

Die Entdecktheit des Seienden rückt in der Ausgesprochenheit der Aussage in die Seinsart des innerweltlich Zuhandenen. Sofern sich nun aber in ihr als Entdecktheit von…ein Bezug zu Vorhandenem durchhält, wird die Entdecktheit (Wahrheit) ihrerseits zu einer vorhandenen Beziehung zwischen Vorhandenen (intellectus und res)

Das in der Erschlossenheit des Daseins fundierte existenziale Phänomen der Entdecktheit wird zur vorhandenen, noch Bezugscharakter in sich bergenden Eigenschaft und als diese in eine vorhandene Beziehung auseinandergebrochen.( y que en cuanto tal queda dislocada en una relación entre cosas que están-ahí). Wahrheit als Erschlossenheit und entdeckendes Sein zu entdecktem Seienden ist zur Wahrheit als Übereinstimmung zwischen innerweltlich Vorhandenem geworden. Damit ist die ontische Abkünftigkeit des traditionellen Wahrheitsbegriff aufgezeigt. (La verdad como aperturidad y como estar vuelto descubridor hacia el ente descubierto se ha convertido en verdad entendida como concordancia entre entes que están-ahí dentro del mundo. Con ello queda demostrado el carácter antológicamente derivado del concepto tradicional de verdad.)

Was jedoch in der Ordnung der existenzial-ontologischen Fundierungszusammenhänge das Letzte ist, gilt ontisch-faktisch als das Erste und Nächste. Dieses Faktum aber gründet hinsichtlich seiner Notwendigkeit wiederum in der Seinsart des Daseins selbst. Im besorgenden Aufgehen versteht sich das Dasein aus dem innerweltlich Begegnenden. Die dem Entdecken zugehörige Entdecktheit wird zunächst innerweltlich im Ausgesprochenen vorgefunden. Aber nicht nur die Wahrheit begegnet als Vorhandenes, sondern das Seinsverständnis überhaupt versteht zunächst alles Seiende als Vorhandenes. Die nächste ontologische Besinnung auf die zunächst ontisch begegnende “Wahrheit” versteht den Worte auf Griechisch” (Aussage) als Worte auf Griechisch  (Aussage über…., Entdecktheit von….), interpretiert aber das Phänomen als Vorhandenes auf seine mögliche Vorhandenheit.( La reflexión ontologica inmediata sobre la “verdad” que primero comparece ónticamente comprende a su vez el “Palabra en griego” (enunciado) como un “Palabra en griego” (enunciado sobre…, estar al descubierto de…), pero interpreta este fenómeno como algo que está-ahí y en función de su posible estar-ahí ).  Weil diese aber dem Sinne von Sein überhaupt gleichgesetzt ist, kann die Frage, ob diese Seinsart der Wahrheit und ihre nächst begegnende Struktur ursprünglich sind oder nicht, überhaupt nicht lebendig werden. Das zunächst herrschende und noch heute nicht grundsätzlich und ausdrücklich überwundene Seinsverständnis des Daseins verdeckt selbst das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit.

Zugleich darf aber nicht übersehen werden, dass bei den Griechen, die dieses nächste Seinsverständnis zuerst wissenschaftlich ausbildeten und zur Herrschaft brachten, zugleich das ursprüngliche, wenngleich vorontologische Verständnis der Wahrheit lebendig war und sich sogar gegen die in ihrer Ontologie liegende Verdeckung-mindestens bei Aristoteles-behauptete.

Aristoteles hat nie die These verfochten, der ursprüngliche “Ort” der Wahrheit sei das Urteil. Er sagt vielmehr, der Worte auf Griechisch”  ist die Seinsweise des Daseins, die entdeckend oder verdeckend sein kann. Diese doppelte Möglichkeit ist das Auszeichnende am Wahrsein des Worte auf Griechisch”  ; er ist die Verhaltung, die auch verdecken kann. (Dice, más bien-Aristóteles- que el “Palabra en griego” es la forma de ser del Dasein que puede ser tanto descubridora como encubridora. Esta doble posibilidad es lo que hay de característico en el ser-verdadero del “Palabra en griego”; el“Palabra en griego” es el comportamiento que puede también encubrir.) Und weil Aristoteles die genannte These nie behauptete, kam er auch nie in die Lage, den Wahrheitsbegriff vomWorte auf Griechisch” auf das reine Worte auf Griechisch” zu “erweitern”. Die “Wahrheit” der Worte auf Griechisch” und des Sehens der “Ideen”ist das ursprüngliche Entdecken. Und nur weil Worte auf Griechisch primär entdeckt, kann auch der Worte auf Griechisch” alsWorte auf Griechisch” Entdeckungsfunktion haben.

Die These, der genuine Ort der Wahrheit sei das Urteil, beruft sich nicht nur zu Unrecht auf Aristoteles, sie ist auch ihrem Gehalt nach eine Verkennung der Wahrheitsstruktur. Nicht die Aussage ist der primäre “Ort” der Wahrheit, sondern umgekehrt, die Aussage als Aneignungsmodus der Entdecktheit und als Weise des In-der-Welt-seins gründet im Entdecken, bzw, der Erschlossenheit des Daseins. Die ursprünglichste Wahrheit ist der “Ort” der Aussage und die ontologische Bedingung der Möglichkeit dafür, dass Aussagen wahr oder falsch (entdeckend oder verdeckend) sein können. (La tesis según la cual el “lugar” genuino de la verdad es el juicio, no sólo apela injustificadamente a Aristóteles, sino que, por su contenido, significa además un desconocimiento de la estructura de la verdad. El enunciado no sólo no es el “lugar” primario de la verdad, sino que, al revés, en cuanto modo de apropiación del estar al descubierto y en cuanto forma de estar- en- el- mundo, el enunciado se funda en el descubrir mismo o, lo que es igual, en la aperturidad del Dasein. La “verdad” más originaria es el “lugar” del enunciado y la condicion ontológica de posibilidad para que los enunciados puedan ser verdaderos o falsos (descubridores o encubridores)

Wahrheit, im ursprünglichsten Sinne verstanden, gehört zur Grundverfassung des Daseins. Der Titel bedeutet ein Existenzial. Damit ist aber schon die Antwort vorgezeichnet auf die Frage nach der Seinsart von Wahrheit und nach dem Sinne der Notwendigkeit der Voraussetzung, dass “es Wahrheit gibt”

Water Music

The “Water Music” is a collection of orchestral movements, often published as three suites, composed by George Friedrich Händel. It premiered on 17 July 1717 after King George I had requested a concert on the River Thames.

The reader won´t find it hard to notice that the “water music” composed in this text titled “Water Music” belongs to another, worldlier perhaps, kingdom.

Water Music

There was a time that year when he came to believe he was drowning. Quite unexpectedly he began to feel threatened by water, surrounded by it, enveloped by its never ending flow without any compensating ebb. He almost came to feel like a creature of the abyss in the middle of a mainland nest that was no more familiar to him melting, as it was , into liquid, falling upon him like the wrath of the Lord, a new Noah dispossessed of the right to a badly needed ark, a male mermaid damning all the cats and dogs that were raining continually on top of his hatless head.

Till that moment, till that winter of 2013, water had meant to him little more than a matter of course issue. He took water for granted and took advantage of it without ever considering that he was doing so.  He guiltlessly disregard it. He just knew beforehand that it was there for him, at his disposal, ready to submit itself to any of his whims. It made no claims. It silently abode by his rules. He even thought that it found a secret pleasure in abiding them by, wise as ever they were. Never before had he seen a being so willingly compliant. Water was his perfect pet with all the advantages of  pets and none of their inconveniences: no barks, no meows, no hairs, no fleas, no stink, no tracks all over the place, no need to take the pet out to pee nor to an expensive veterinary. No honied, sticky sentiments either. Just a full-fledged indifference between them. Each of them knowing perfectly what was expected from each other and the situations that were to trigger off their perfectly suited behaviours. No time therefore for domestic quarrels. An everyday routine of daily, perfectly accomplished performances. By and large, a realm of settled traditions, the kingdom of their uncrowned yet well bred habits forestalling any stormy weather that may come to disrupt the unique harmony they had reached.

Each morning, for instance, after his alarm clock had rung and he had smashed it with his right fist in anger, he usually got grudgingly out of bed and sleepwalked his way up to the toilet to remove his bowels. Something more than the mere satisfaction of a primary need was here at stake. He carefully posed the upper part of his thighs on the delicate and rather cold borders of his whiteware toilet and once the temperature contrast between the borders of the whiteware toilet and the still warm skin of his thighs had caused a brief shiver of strange delight to run up his spine, he liked to linger in deep complacency doing his number two while he let his buttocks hang loose in a kind of refreshing void and his eyes stray through the headlines of the newspaper of the previous day or of an out of date tabloid press he had run into somewhere in his room . He gradually got rid in this way of the anger in which he was awakened by the intrusive alarm device, a means by which he began to get grips with the hard day´s work that was awaiting him. The ritual lasted about half an hour and it ended always in the same fashion. After having neatly folded the pages of the newspaper or of the out of date tabloid press and having thoroughly cleansed the parts of his body that needed a thorough cleansing with the help of the torn out pages whose headlines had displeased him the most, he flushed the toilet and feasted his eyes on the sight of the watery mess being sucked down into the gawking, voracious drains. He was kind of mesmerized by the mysterious sucking down of the cellulose and organic blend into the drains, by the miraculous self-redemption of the water-closet basin being replenished at the simple touch of a button with a pure, transparent, ever new surge of water, sort of eternal return coming to bless time and again the perfect and solid works of his human, perhaps too human, metabolism. A metabolism, further, that needed to be looked carefully after and demanded his constant seeing to the flawless state of its exits and entries , removing, if required,  any obstacles that could block the way to any of its outputs or inputs. In regard to the latter, in regard to all the cavities that, scattered over the skin that covered his skull, were in charge of letting in either sounds, smells, shapes or flavours, water also played a major role. Not only did  water  began to flow on the spot at the sole press of a stainless steel lever placed on top of a water tap meant to fill to the brim or even overflow the stainless steel washbasin that lay below hadn´t  the sink´s   drain plug been previously removed, but also the  temperature of the water that gushed out of the tap could be switched to cold or  hot by just shifting the lever to one side or the other: to the right side normally for hot water and to the left for cold. He could even playfully handle the water expelled from the tap´s nozzle so that its temperature and pressure would naturally come to match the degrees typical of the reigning climate and the ones that reigned in his body and soul. Every time he steered the faucet´s lever to precisely the point in which the sensibility of his rather dry complexion and the one of his even drier wit stroke balance, he felt he was ready to place his hands under the tap´s sink, washed them with a little bit of soap and moisturized the skin of his face sprinkling it with water. In fact, all the area of what could be considered as the receiving end that gave access to his inner wombs was so elegantly encompassed in this manoeuvre contrived by the joint venture of his torpid hands and the self-confidence of the stainless-steel tap, that the selfsame movement of the limbs that was to be found at its source enabled him to moisten, more specifically, his still bleary eyes, the tip of his nose, his distant earlobes and, not least, his sticky lips after a nightmarish slumber. What at first glance may seem almost outrageous because of its astounding perfection was actually the result of a trial and error process that had gone on for ages and that, having been won through alternatively scalds and chills, had  wounded up making out of him a kind of orchestra leader and out of his bathroom, the stage machinery of a soap opera taking place in front of a mirror. Yet rather than with soap what he really fancied playing was his tooth brush. He could feel his mastery reaching here its peak. It generally  didn´t take long before he opened the tap again, let the water run for a while, dampened under it the toothbrush´s bristles, spread whitening toothpaste over them, faked a broad smile and  started waving the toothbrush left and right as if he were bowing the cello of his teeth. The more toothpaste he spread over it, the more lively would the resulting enamel rhapsody be. He didn´t hesitate to put all his pathos into this repertoire even though he knew his gums could end up bleeding out of sheer passion. He always came out of the bathroom believing himself a composer, someone bound to be remembered as having crafted a sanitary version of Haendel´s water music.

Everything was going along these musical lines until the dramatic upheaval of that hapless winter of 2013, when water didn´t hold back and stroke him with the force of a thunder. Until that ill-starred winter of 2013, when rain shower after rain shower, heedless of all his toilet theatre props and preceded by dark pregnant clouds, bursted in his domestic realm ,when pure, untamed, rampant, raged water wrathfully rejected  all the pettiness of those morning ceremonies,  those self-deceiving miseries , all his worthless conceit.

Yes, everything  was following those smooth patterns until just that dawn of January, when a score-settling sky turned up to pour over his hatless head all the torrents he had been so neatly trying to dress up in taps, drains , toilets, sinks and washbasins.

Without pressing any button nor operating any lever, nor showing any pretence to any tool whatsoever, that black sky was in itself enough to admonish him to react soon and to summon up the necessary courage unless he wanted to see both his limbs and the sheet music he so proudly orchestrated with them in his toilet, flushing down the drain just like the cellulose and organic blend whose sucking down he was so fond of gaping at.

Philip Roth´s Millicent Kramer

Introduction

Philip Roth (born March 19, 1933) is an American novelist.

Roth’s fiction, regularly set in Newark, New Jersey, is known for its intensely autobiographical character, for philosophically and formally blurring the distinction between reality and fiction.

Roth´s novel “Everyman” was first published in 2006. Millicent Kramer is a character described in this novel. I´ve translated to  Spanish  an extract in which Roth tells us about her and her circumstances. Roth tackles in this passage one basic issue with poignant accuracy and disturbing courage. Yet, curiously enough, i´ve seen my thoughts with regard to the text following another path, a path that has lead me to a personal account of events that could be titled:

Have I anything in common with Millicent Kramer?

To what extent, if to any could I possibly have anything in common with Millicent Kramer? At first glance the answer may seem obvious. I have absolutely nothing in common with Millicent Kramer. There´s nothing else to discuss about. Period.

In the first place, I´m not a woman, nor am i character of one of Philip Roth´s novels and in spite of my being born three hundred eighty five thousands  hours ago, give or take an hour, i´m not as old as she. My health is, besides, in a pretty good shape or at least that is what I believe because, honestly, i´ve never checked it out- I will cross my fingers to settle this unexpected  and troubling matter for the moment- Anyway, coming back to Millicent, contrary to her, neither was I married to a roughneck nor have I ever lived in the United States. With this track record one doesn´t need to own a blog with the somewhat irksome and pretentious name of “Trilingual enquiries of an anti-economist” to find out that one has nothing at all in common with Millicent Kramer. Why, then, such a stupid question? Why then this dubious casting of a doubt as to my flawless identity?

Let´s start at the very beginning. At the very beginning I was born in the Spanish city of Bilbao under the compound name of Luis Javier, Luis in homage to my father, Javier, a tribute to my godfather to whom I once spoke by phone-quite doubtless my life must owe something to this patriarchal tradition. I was raised in an average Spanish middle class family. My father was an entrepreneur, a tough, rather unscrupulous self-made man.  May be even a bit of  a roughneck. Who knows?

Being himself born the same year as Philip Roth and, perhaps not by chance, the  same year that Hitler arrived to power, he would be now Roth´s  same age , that is 80, hadn´t he passed away in the last days of 2009. My father, however, was not born in the city of Newark, he was, like me, also born in Bilbao. His surname Pedrazuela, having seen swapped for unknown reasons its original “e” for an “a”, corresponds, nonetheless to a small Castilian village called Pedrezuela which you can find on your left hand if you drive from Madrid up to the north following the road to Burgos, about 30 kilometres away from Spain´s capital. His father was a left wing trade unionist and came from somewhere around Madrid. The franquists sent him to prison during the Spanish civil war and was afterwards released. My memory has kept above all the traces of my father´s unscrupulous toughness, the toughness of a man who had grown up a slum kid in nearby Santuchu- just as Gerald , Millicent´s husband had grown up a slum kid in nearby Neptune- a neighbourhood, Santuchu, close to Bilbao and where people coming from other parts of Spain looking for work in the affluent, industrial city used to settle. My father did all what he could to shake off these origins , he wanted to thrive almost at any cost. I say almost, because I don´t want to be unfair to him. He wasn´t a scoundrel, may be not even a bit of a roughneck. Who knows?

I also remember  that he was quite fond of some very popular Spanish singers that sung “copla”, the typical Spanish songs whose lyrics talk of overwhelming feelings in a kind of overacted way, singers that appeared in the TV of that time and whose shows he enjoyed watching. Yet not quite, I sometimes think. On the one hand something in his personality made it difficult for him  to understand anything that had to do with entertainment. He was totally alien to cinema for instance, something that still surprises me because this inability placed him, as it were, out of his own time, when almost everyone has amused himself at least once in his life watching a movie. He never did, his total lack of interest  just lead him to fall remorselessly asleep in front of everything that was not a news broadcast or Rocio Jurado blowing up her breasts while singing on stage. On the other hand I´ve always thought that my mother secretly hated  “copla” and that she managed to convey this hate to her children as well as inflict a kind of censorship on my father´s true musical sentiments. Whether or not he really felt ashamed of them, the fact is that one possible exit that could have made up for his toughness was  blocked and perhaps that´s why it is for me so hard to link  his memory to any gentle, tender trait, simply because there were none at hand. My mother was, on the contrary, the tender pole of the family, the genuine expression of human kindness, the insurmountable immaculate conception. Just like Millicent Kramer she would have never let any paint drip all over her clean sneakers. No way. Her family´s background was connected to the sea and to a vague notion of openness. Her father had been cook in a cargo ship, he was born in a fishing village called Lequeito and he spoke basque but was unable to pass this language on to his children. Some of his siblings emigrated to the United States at the beginning of the 2oth century and established there and he himself attempted it as well. After having opened a bar and lived in New York for an uncertain period of time, he was sent to Ellis Island and deported back to Spain. Because of his basque nationalist ideas he was, like my other grandfather, also imprisoned by the franquists during the Spanish civil war. One should add, to be honest, that on my mother´s side this open – mindedness was already a thing of the past, my grandfather´s sons and daughters evoked it nostalgically as a kind of feat. Myth was possibly already here at work. In contrast, my father business spirit took him to effectively deal with countries such as the former members of the Warsaw pact. I remember him once bargaining down the price of one of the pleats of the iron curtain after one of his trips. If this was not open-mindedness what else could it be? If the soviets finally went bankrupt, he might have well contributed to it.

As you may have noticed from all these facts, both sides of my family were in the losing side of the Spanish civil war. You could ask yourselves at this point if within these two losing sides there was ever a winner, if there wasn´t an inner, pitiless, rough, yet unspoken war still going on in spite of Franco´s pitiless victory or perhaps under its protecting canopy, under its hothouse atmosphere if i´m allowed to borrow the title of a novel “The hothouse” by the german  author Wolfgang Koeppen referring to post-war Germany. Moreover you could ask yourselves which of these two losing sides was going to have better prospects in the mindset of their descendents. While I don´t claim to have the answer, one thing is sure: I  don´t take any more as a matter of course such neat ways of assigning roles, such neat manners of trenching sin from virtue, goodness from evil, love from hate, mother from father, believing as I do that everything in life is far more entangled. I can´t help thinking, that , in the case of my family, such  radical allocations of feelings were consistent with the real way in which myths in catholic Spain operate no matter how they distort reality, now matter how are they prone to knead a raw chunk of truth in the most twisted, cunning, even perverse manner. In this sense, now and then i come to wonder whether this family pattern is an exception or it rather enhances some of the features that run across and underlie Spain´s still, in my opinion, frail social structure.

So, coming back again to my initial question: have I anything in common with Millicent Kramer? I would now restate it and ask myself: “could the Kramers have been my parents and, had they had any children- something Roth´s  text doesn´t  tell us-, could these have been my brothers?”

Millicent Kramer

All these procedures and hospitalizations had made him a decidedly lonelier, less confident man than he´d been during the first year of retirement. Even his cherished peace and quiet seemed to have been turned into a self-generated form of solitary confinement, and he was hounded by the sense that he was headed for the end. But instead of moving back to attackable Manhattan, he decided to oppose the sense of estrangement brought on by his bodily failings and to enter more vigorously into the world around him. He did this by organizing two weekly painting classes for the village residents, an afternoon class for beginners and an evening class for those already somewhat familiar with paints.

There were about ten students in each class, and they loved meeting in his bright studio room. By and large, learning to paint was a pretext for their being there, and most of them were taking the class for the same reason he was giving it: to find satisfying contact with other people. All but two were older than he, and though they assembled each week in a mood of comradely good cheer, the conversation invariably turned to matters of sickness and health, their personal biographies having by this time become identical with their medical biographies and the swapping of medical data crowding out nearly everything else. At his studio, they more readily identified one another by their ailments than by their painting. “How is your sugar?” “How is your pressure?” “What did the doctor say?” “Did you hear about my neighbour? It spread to the liver.” One of the men came to class with his portable oxygen unit. Another had Parkinson´s tremors but was eager to learn to paint anyway. All of them without exception complained-sometimes jokingly, sometimes not-about increasing memory loss, and they spoke of how rapidly the months and the seasons and the years went by, how life no longer moved at the same speed. A couple of the women were being treated for cancer. One had to leave halfway through the course to return to the hospital for treatment. Another woman had a bad back and occasionally had to lie on the floor at the edge of the room for ten or fifteen minutes before she could get up and resume working in front of her easel. After the first few times, he told her she should go into his room instead and lie down for as long as she liked on his bed- it had a firm mattress and she would be more comfortable. Once when she did not come out of the bedroom for half an hour, he knocked and, when he heard her crying inside, opened the door and went in.

She was a lean, tall, gray-haired woman, within a year or two of his age, whose appearance and gentleness reminded him of Phoebe. Her name was Millicent Kramer, and she was the best of his students by far and, coincidentally, the least messy. She alone, in what he charitably called “Advanced Painting”, managed to finish each class without having dripped paint all over her running shoes. He never heard her say, as others did, “I can´t get the paint to do what I want it to do,” or “I can picture it in my mind but I can´t seem to get it on the canvas”, nor did he ever have to tell her, “Don´t be intimidated, don´t hold back” He tried to be generous to them all, even the hopeless ones, usually those very ones who came in and said right off, “I had a great day-I feel inspired today.” When finally he´d heard enough of that, he repeated to them something he vaguely remembered Chuck Close´s* having said in an interview: amateurs look for inspiration: the rest of us just get up and go to work. He didn´t start them with drawing, because barely a one of them was able to draw, and a figure would have set up all sorts of problems of proportion and scale, so instead, after they´d finished a couple of sessions going over the rudiments (how to lay their paints out and arrange their palettes , and so on) and familiarizing themselves with the medium itself, he set up a still life on a table-a vase, some flowers, a piece of fruit, a teacup-and encouraged them to use it as a reference point.

Charles Thomas “Chuck” Close (born July 5, 1940) is an American painter and photographer who achieved fame as a photorealist, through his massive-scale portraits. Though a catastrophic spinal artery collapse in 1988 left him severely paralyzed, he has continued to paint and produce work that remains sought after by museums and collectors. Close currently lives and works in New York’s West Village] and in Bridgehampton, New York

He told them to be creative in order to try to get them to loosen up and use their whole arm and paint, if possible, without fear. He told them they didn´t have to worry about what the arrangement actually looked like: “Interpret it”, he told them, “this is a creative act.” Unfortunately, saying that sometimes led to his having to tell someone , “You know, maybe you shouldn´t make the vase six times larger than the teacup.” “But you told me I should interpret it” was invariably the reply, to which, as kindly as he could, he in turn replied, “I didn´t want that much interpretation”. The art-class misery he least wished to deal with was their painting from imagination; yet because they were very enthusiastic about “creativity” and the idea of letting yourself go, those remained the common themes from one session to the next. Sometimes the worst occurred and a student said , “I don´t want to do flowers or fruit, I want to do abstraction like you do.” Since he knew there was no way to discuss what a beginner is doing when he does what he calls an abstraction, he told the student, “Fine-why don´t you just do whatever you like,” and when he walked around the studio, dutifully giving tips, he would find, as expected, that after looking at an attempt at an abstract painting, he had nothing to say except “Keep working.” He tried to link painting to play rather than to art by quoting Picasso to them, something along the lines of their having to regain the child in order to paint like a grownup. Mainly what he did was to replicate what he´d heard as a kid when he started taking classes and his teachers were telling him the same things.

He was only called upon to be at all specific when he stood beside Millicent and saw what she could do and how fast she got better. He could sense right off that she had a knack that was innate and that far exceeded what little gift some of the others began to demonstrate as the weeks went by. It was never a question with her of combining the red and the blue right off the palette but rather of modifying the mixture with a little black or with just a bit of the blue so that the colors were interestingly harmonious, and her paintings had coherence instead of falling apart everywhere, which was what he confronted much of the time when he went from easel to easel and, for lack of anything else he could think of, heard himself saying, “That´s coming along well.” Millicent did need to be reminded “Don´t overwork it”, but otherwise nothing he suggested was wasted on her and she would look for the slightest shade of meaning in whatever he told her. Her way of painting seemed to arise directly from her instincts, and if her painting didn´t look like anyone else´s in the class it wasn´t solely because of stylistic distinction but because of the way she felt and perceived things. Others varied in their neediness; though the class was largely full of good will, some still resented it when they needed help at all, and even inadvertent criticism could make one of the men, a former CEO of a manufacturing company, frighteningly touchy. But never Millicent: she would have been the teacher´s most rewarding pupil in anyone´s amateur painting class.

Now he sat beside her on the bed and took her hand in his, thinking: When you are young, it´s the outside of the body that matters, how you look externally. When you get older, it´s what´s inside that matters, and people stop caring how you look.

“Don´t you have some medication you can take?” he asked her.

“I took it,” she said. “I can´t take any more. It doesn´t help but for a few hours anyway. Nothing helps. I´ve had three operations. Each one is more extensive than the last and more harrowing than the last, and each one makes the pain worse. I´m sorry I´m in such a state. I apologize for this.”

Near her head on the bed was a back brace she´d removed in order to lie down. It consisted of a white plastic shell that fit across the lower spine and attached to a web of elasticized cloth and Velcro straps that fastened snugly over the stomach an oblong piece of felt-lined canvas. Though she remained in her white painting smock, she had removed the brace and tried to push it out of sight under a pillow when he opened the door and walked in, which was why it was up by her head and impossible not to be continually mindful of while they talked. It was only a standard back brace, worn under the outer clothing, whose plastic posterior section was no more than eight or nine inches high, and yet it spoke to him of the perpetual nearness in their affluent retirement village of illness and death.

“Would you like a glass of water?” he asked her.

He could see by looking into her eyes how difficult the pain was to bear. “Yes”, she said weakly, “yes, please.”

Her husband, Gerald Kramer, had been the owner, publisher, and editor of a county weekly, the leading local paper,that did not shy away from exposing corruption in municipal government up and down the shore. He remembered Kramer, who´d grown up a slum kid in nearby Neptune, as a compact, bald, opinionated man who walked with considerable swagger, played aggressive, ungainly tennis, owned a little Cessna, and ran a discussion group once a week on current events-the most popular evening event on the Starfish Beach calendar along with the screenings of old movies sponsored by the film society-until he was felled by brain cancer and was to be seen being pushed around the village streets in a wheelchair by his wife. Even in retirement he´d continued to have the air of an omnipotent being dedicated all his life to an important mission, but in those eleven months before he died he seemed pierced by bewilderment, dazed by his diminishment, dazed by his helplessness, dazed to think that the dying man enfeebled in a wheelchair- a man no longer able to smash a tennis ball, to sail a boat, to fly a plane, let alone to edit a page of the Monmouth County Bugle- could answer to his name. One of his dashing eccentricities was , for no special reason, to dress up from time to time in his tuxedo to partake of the veal scaloppine at the village restaurant with his wife of fifty-odd years. “Where the hell else am I going to wear it’” was the gruffly engaging explanation that went out to one and all- he could sometimes woo people with an unexpected charm. After the surgery, however, his wife had to sit beside him and wait for him to crookedly open his mouth and then feed him gingerly, the swaggering husband, the roughneck gallant., with a spoon. Many people knew Kramer and admired him and out on the street wanted to say hello and ask after his health, but often his wife had to shake her head to warn them away when he was in the depths of his despondency-the vitriolic despondency of one assertively in the middle of everything who was now in the middle of nothing. Was himself now nothing, nothing but a motionless cipher angrily awaiting the blessing of an eradication that was absolute.

 “You can continue to lie here if you like,” he said to Millicent Kramer after she had drunk some of the water.

“I can´t be lying down all the time¡” she cried. “I just cannot do it anymore! I was so agile, I was so active-if you were Gerald´s wife, you had to be. We went everywhere. I felt so free. We went to China, we went all over Africa. Now I can´t even take the bus to New York unless I´m laced to the gills with painkillers. And I´m not good with  painkillers-they make me completely crazy. And by the time I get there I´m in pain anyway. Oh, I´m sorry about this. I´m terribly sorry. Everybody here has their ordeal. There´s nothing special about my story and I´m sorry to burden you with it. You probably have a story of your own”

“Would a heating pad help?” he asked.

“You know what would help?” she said. “The sound of that voice that´s disappeared. The sound of the exceptional man I loved. I think I could take all this if he were here. But I can´t without him. I never saw him weaken once in his life- then came the cancer and it crushed him. I´m not Gerald. He would just marshal all his forces and do it- marshal all his everything and do whatever it was that had to be done. But I can´t. I can´t take the pain anymore. It overrides everything. I think sometimes that I can´t go on another hour. I tell myself it doesn´t matter. I tell myself, “Don´t engage it. It´s a spectre. It´s an annoyance, it´s nothing more than that. Don´t accord it power. Don´t cooperate with it. Don´t take the bait. Don´t respond. Muscle through. Barrel through. Either you´re in charge or it´s in charge-the choice is yours¡ I repeat this to myself a million times a day, as though i´m Gerald speaking, and then suddenly it´s so awful I have to lie down on the floor in the middle of the supermarket and all the words are meaningless. Oh, I´m sorry, truly. I abhor tears.”

“We all do,” he told her, “but we cry anyway”

Millicent Kramer

Todos estas intervenciones y hospitalizaciones le habían transformado en un hombre más solitario y más inseguro de lo que lo había sido durante su primer año de jubilación. Incluso la paz y el silencio que tanto estimaba parecían haberse convertido en un solitario confinamiento que él mismo se había fabricado. Le perseguía la idea de que su vida enfilaba el fin. En lugar, sin embargo, de volverse al vulnerable Manhattan decidió luchar contra la sensación de extrañamiento que le provocaban los fallos de su cuerpo y adentrarse con vigor en el mundo que le rodeaba. Con este fin se le ocurrió dar dos clases de pintura semanales a los residentes de la urbanización donde disfrutaba de su retiro, una clase a mediodía para debutantes y otra a la tarde para los que ya tenían alguna noción.

Había como diez estudiantes en cada clase y estaban encantados de encontrase en su luminoso estudio. Aprender a pintar era, para la mayoría, un pretexto para acudir ahí y la mayor parte se había apuntado a las clases por la misma razón por la que él las impartía: para poder disfrutar del contacto con otras personas. Excepto dos, todos los demás eran mayores que él y aunque se reunían cada semana con el ánimo de buenos camaradas las conversaciones terminaban girando inevitablemente en torno a cuestiones relacionadas con la enfermedad y la salud. Confundiéndose como se confundían a estas alturas sus biografías vitales con las médicas, el intercambio de informaciones a este respecto acababa por desplazar cualquier otro tema. Cuando estaban en su estudio les costaba menos reconocerse por sus padecimientos que por su forma de pintar: “¿Cómo llevas el azúcar?” “¿Qué tal la presión?” ¿Qué te ha dicho el doctor?” “¿Te enteraste de lo de mi vecino? Se le ha pasado al hígado”. Había un hombre que venía a clase con bombona de oxígeno portátil. Otro, a pesar de los temblores del Parkinson, se mostraba deseoso de aprender a pintar. Todos ellos, sin excepción, se quejaban -a veces en broma, otras, no- de lo peor que cada vez estaba su memoria y de lo rápido que los meses, las estaciones y los años pasaban, de cómo la vida había acelerado su ritmo. Dos de las mujeres estaban siendo tratadas de cáncer. Una de ellas tuvo que dejar el curso a medias para retomar el tratamiento en el hospital. Había otra mujer con problemas en la espalda que a veces tenía que echarse en el suelo en una zona apartada del estudio durante diez o quince minutos hasta que podía reincorporarse y seguir pintando delante del caballete. Después de esas primeras veces le propuso que fuera a su dormitorio y que se tendiera en su cama el tiempo que necesitara – tenía un colchón duro y ahí se encontraría mejor. En una ocasión, tras media hora sin salir del dormitorio,  tocó la puerta y, al oírla llorar en su interior, la abrió y entró.

Era una mujer alta, esbelta, de pelo gris, uno o dos años más joven que él. Su aspecto y lo dulce de su carácter le recordaban a Phoebe. Se llamaba Millicent Kramer y era de lejos la mejor de sus estudiantes y, no por casualidad, la que menos manchaba. Era la única que en lo que él caritativamente denominaba “Pintura Avanzada” se las arreglaba para acabar la clase sin haber dejado que la pintura salpicara sus zapatillas de deporte . A diferencia de otros, nunca la oyó decir “No consigo que la pintura pinte lo que quiero”, o “Lo veo en mi cabeza pero me veo incapaz de trasladarlo al lienzo” y nunca tuvo que decirle “No te dejes intimidar, no te cortes”. Trataba se ser generoso con todos ellos, hasta con los casos perdidos, justamente los que al llegar a clase decían: “He tenido un día estupendo, hoy me siento inspirado.” Cuando se cansaba de escuchar cosas así, les repetía algo que recordaba vagamente habérselo oído a Chuck Close* en una entrevista: los aficionados esperan a que les llegue la inspiración, al resto nos basta con levantarnos e ir a trabajar”. No empezaba por enseñarles dibujo puesto que apenas había nadie que supiera dibujar y sólo una silueta les hubiera supuesto ya toda una serie de problemas de proporción y escala, en lugar de ello, después de un par de sesiones repasando los rudimentos (cómo disponer pinturas y paleta etc.) y familiarizándoles con el medio, colocó una naturaleza muerta sobre una mesa- un jarrón, algunas flores, fruta, una taza de té- y les animó a que lo utilizaran como punto de referencia.

*Chuck Close (Charles Thomas Close, nacido el 5 de julio de 1940 en Monroe, Washington, EE.UU.) es un artista estadounidense, pintor y fotógrafo fotorrealista. Desde 1988 una hemiplejia derecha, restringió su capacidad de pintar tan meticulosamente como antes, pero prosiguió su carrera utilizando diversos métodos alternativos para manejar pinceles y brochas, por ejemplo atándolos a su muñeca.

Les decía que fueran creativos para que se soltaran y, utilizando todo el brazo, pintaran sin miedo, que no se preocuparan de lo que les saliera: “Interpretad lo que veis”, les decía “Esto es un arte creativo” A pesar de ello, a veces se veía obligado a advertir a alguno diciéndole: “Estaría mejor si no hicieras el jarrón seis veces más grande que la taza de té”. “Pero si me has dicho que lo interpretara” era la inevitable respuesta, a la que solía responder tan amablemente como podía: “No pretendía que lo interpretaras tanto”. Una cosa que en la clase de arte, de poder, evitaba era que se pusiesen a pintar dando rienda suelta a su imaginación: no obstante, su entusiasmo por la creatividad y por el “dejarse llevar” hacían que estos temas volvieran una y otra vez en cada sesión. En ocasiones sucedía lo peor, cuando un alumno decía: “No quiero pintar flores ni frutas, quiero hacer pintura abstracta como tú”. Como sabía que no hay manera de comentar lo que un debutante está pintando cuando se le deja hacer lo que éste llama pintura abstracta, se limitaba a decirle: “Vale, haz lo que quieras” y  cada vez que al darse una vuelta por el estudio repartiendo benévolamente consejos se encontraba ante un intento de hacer pintura abstracta, tal y como esperaba, se veía con que no le salía otro comentario que “Vale, sigue así”. Procuraba relacionar la pintura antes con el juego que con el arte y citaba a Picasso, aquello de que para poder pintar como un adulto hace falta recuperar al niño. En realidad, lo que hacía era repetir las cosas que había escuchado de crío cuando él mismo recibía clases y los profesores le contaban lo mismo.

Sólo cuando llegaba donde Millicent y se daba cuenta de su potencial y de lo rápido que progresaba se veía en la necesidad de ser más específico. Saltaba a la vista que tenía un don innato y que superaba de lejos cualquier habilidad que los demás podían dejar entrever conforme pasaban las semanas. Con ella el asunto no era la mezcla del rojo y el azul en la misma paleta sino cómo modificar una combinación de colores con algo de negro o un poco de azul de modo que la combinación quedara sugerentemente armoniosa. Lo que pintaba además tenía una coherencia interna y no se descomponía, que es lo que las más de las veces se encontraba al pasar de caballete en caballete y ante lo cual, a falta de ocurrírsele nada mejor, solía escucharse a sí mismo diciendo a modo de comentario: “Va cogiendo forma”. A Millicent había que recordarle que no fuera tan perfeccionista pero ,por lo demás, nada de lo que le decía caía en saco roto y buscaba cualquier indicio de significado en las apreciaciones que él le hacía. Su manera de pintar parecía brotarle instintivamente y si lo que pintaba era tan distinto a lo que pintaba el resto, ello no se debía únicamente a su estilo sino a su manera de sentir y percibir las cosas. Había otros que requerían otro tipo de atenciones. A pesar de la buena voluntad que reinaba en la clase había también quien era reacio a que se le ayudara en nada y a quien – el ex director de una fábrica, en concreto- hasta el comentario más a vuelapluma le incomodaba. A Millicent, jamás: cualquier profesor de clases de pintura para aficionados hubiera encontrado gratificante tenerla de alumna.

Se encontraba ahora sentado junto a ella en la cama y, cogiéndole de la mano, pensaba: cuando se es joven es el exterior del cuerpo lo que cuenta, la imagen externa que damos. Cuando nos hacemos viejos, lo que cuenta es lo que hay en el interior y a la gente deja de preocuparle tu apariencia.

 “ ¿No tienes contigo los medicamentos que tomas? Le preguntó.

“Ya me los he tomado” le respondió. No puedo volver a tomarlos. De todas formas sólo hacen efecto durante unas horas. Nada sirve. He pasado por tres operaciones. Cada operación es de más alcance y más desgarradora que la anterior y tras cada una el dolor más difícil de sobrellevar. Siento estar en este estado. Me avergüenzo de todo esto”

En la cama junto a su cabeza había una faja para la espalda que se había quitado para poder recostarse. Era una carcasa blanca de plástico que rodeaba la columna lumbar y que incluía una serie de pedazos de tela elástica y de tiras de velcro encargadas de ceñir al estómago un lienzo rectangular de fieltro a franjas. Aunque seguía con la bata blanca de la clase puesta, se había quitado la faja y había intentado colocarla debajo de la almohada para que él no la viera al entrar. Por eso la tenía junto a su cabeza y resultaba imposible no tenerla presente mientras hablaban. Era una faja lumbar corriente de las que se llevan bajo la vestimenta y cuya carcasa de plástico no tenía más de de 18 ó 20 centímetros de altura pero no dejaba de recordarle la continua proximidad de la enfermedad y la muerte en el pudiente complejo residencial donde disfrutaban de su jubilación.

“¿Quieres algo de agua?” le preguntó.

Mirándola a los ojos  podía darse cuenta de lo difícil que le era soportar el dolor. “Si”, dijo con una voz débil, “Sí, por favor”

Su marido, Gerald Kramer, había sido el propietario y editor del semanario con más tirada de la comarca, un semanario en el que no se rehuían las denuncias de la corrupción municipal a lo largo de la costa. Sus recuerdos  de Kramer, quien se había criado en un barrio pobre del cercano pueblo de Neptune, eran los de un hombre recio, campechano, obstinado, que se pavoneaba bastante al andar, que jugaba agresiva y torpemente al tenis, que tenía una avioneta Cessna y que, una vez a la semana, organizaba un foro de discusión para comentar la actualidad- el evento vespertino de mayor popularidad en el programa de Starfish Beach junto con el pase de viejas películas patrocinado por la sociedad cinematográfica- hasta que un cáncer se le presentó en el cerebro y , empujado por su mujer en una silla de ruedas, se le veía pasear por las calles del complejo residencial. Incluso ya jubilado no había dejado de tener el aire de una persona omnipotente llamada toda su vida a dedicarse a misiones importantes pero en esos once meses antes de morir parecía penetrado por el desconcierto, perplejo por la inexorable pérdida de facultades, aturdido por el desamparo, trastornado al pensar que el enflaquecido moribundo en silla de ruedas- un hombre que no iba a poder más jugar al tenis, navegar a vela, pilotar un avión ni menos publicar una página del Monmouth County Bugle-pudiera responder a su nombre. Una de sus excentricidades más chocantes era de ciento en viento y sin motivo especial aparente vestirse de smoking para compartir junto con su mujer de cincuenta y tantos un escalope de ternera en el restaurante de la urbanización. “Dónde diablos si no me lo voy a poner?” era la brusca, cautivadora explicación que soltaba para que la oyese todo el mundo- conseguía a veces ganarse a la gente con un encanto inesperado. Después de pasar por el quirófano, sin embargo, su mujer  tenía que sentarse a su lado y esperar a que torcidamente abriera la boca para alimentarle con cuidado- al marido bravucón, al rudo galán- con una cuchara. A Kramer le conocía y admiraba mucha gente que en la calle le quería saludar e interesarse por su salud pero a menudo su mujer tenía que hacer un gesto con la cabeza para que no lo hicieran por encontrarse su marido sumido en lo más profundo del abatimiento- el acerbo abatimiento de alguien que había estado confianzudamente en el centro de todo y que ahora estaba en el centro de nada, de alguien que en sí mismo ahora no era nada, nada salvo una  insignificancia inmóvil esperando con rabia la bendición de una erradicación absoluta

 “Puedes seguir tumbada aquí si quieres” le dijo a Millicent Kramer después de que ésta bebiera algo de agua.

“¡No puedo estar aquí tumbada todo el rato!” gritó. “¡Simplemente no aguanto más!” Era tan ágil, tan activa- si eras la mujer de Gerald lo tenías que ser. Ibamos a todas partes. Fuimos a China, estuvimos por todo Africa. Ahora no puedo ni tomar el autobús a Nueva York a menos que esté puesta hasta las cejas de calmantes. Y no me van los calmantes- me vuelven loca. Para cuando llego, de todas formas, el dolor ya ha vuelto. Oh, vaya, lo siento, siento mucho todo esto. Todo el mundo aquí tiene su calvario. Mi historia no tiene nada de especial y lamento cargarte con ella. Probablemente tú tengas la tuya.

“¿Te aliviaría una almohadilla eléctrica? le preguntó.

“¿Sabes lo que me aliviaría? dijo. “El sonido de esa voz que ha desaparecido. El sonido del hombre excepcional al que amé. Creo que podría con todo esto si él estuviese aquí. Pero sin él no puedo. No le vi flaquear en toda su vida- entonces vino el cáncer y le destrozó. Yo no soy Gerald. El se armaría de valor y lo conseguiría- se armaría de toda su persona y haría lo que fuera que hubiera que hacer. Pero yo no puedo. No puedo aguantar más el dolor. Lo anula todo. A veces pienso que no podré seguir ni una hora más. Me digo a mí misma que no tiene importancia. Me digo, “No le prestes atención. Es un espectro. Es un incordio, no es nada más que eso. No le des poder. No colabores con él. No muerdas el anzuelo. No respondas. Impón tu fuerza. Abrete paso. O estás tú al mando o lo está él- ¡La elección es tuya! Me repito esto a mí misma un millón de veces al día, como si fuera Gerald el que lo dijera, y, de repente, se vuelve tan terrible que tengo que tenderme en el suelo en medio del supermercado y todas las palabras pierden su significado. Ay, lo siento de veras. Me horrorizan las lágrimas”

“A todos nos horrorizan”, le dijo, “pero lloramos igualmente”

Un empaste que me supo a victoria

En mi familia la insignia del valor vino dada por un transplante de cabello que se hizo en su día mi padre. Con cierta asiduidad nuestra madre solía contarnos los gritos de dolor que salían de la sala donde le practicaron la intervención y  que aún deben de resonar por los largos pasillos de urgencias de un centro capilar avanzado de Barcelona. Como suele ocurrir con las técnicas médicas de por aquel entonces, la ciencia avanza que es una barbaridad y el resultado fue el que fue: el pelo no se le volvió a caer de dónde se le caía, eso es cierto, pero la zona del implante no dejaba de recordar  a una de esas almohadillas donde solían venir introducidas las agujas que se usaban en algunas cafeterías para tomar caracolillos. Un poco, si bien el resultado fue manifiestamente mejor, como pasa hoy con el botox aplicado a los labios de las mujeres- y también de los hombres, naturalmente: labios recauchutados a los que poco le cuesta al tiempo arrancarles la vida que ya no tienen, dejándolos como colgajos inertes, un reducto de muerte en una expresión aún viva.

El caso es que aquella insignia del valor dejó un efecto indeleble en mi conciencia de niño. ¿Cómo emularla? ¿Dónde encontrar la ocasión para demostrar que no era menos que él? ¿Dónde la calva que me llevara a Barcelona para que el duelo desencadenado por el transplante aquel de mi padre acabara en empate?

Un empaste. La vida dispuso que fuera un empaste la ocasión de demostrar mi valentía. Gracias a un amable ortodoncista que me detectó unas caries y en cuya consulta los tratamientos siempre eran indoloros, previa anestesia en la sala de espera a cargo de las suaves melodías del hilo musical, la decoración infantil  y una psicodélica pecera. El dolor estaba destinado a no formar parte de aquel ambiente y si el niño, temeroso aún, no las tenía todas consigo ahí estaba siempre, para confirmárselo, la eterna sonrisa bajo el bigote de aquel ortodoncista. A él el trabajo sucio se lo hacían otros y aquellas caries me lo demostrarían para mi secreto alborozo.

Al de quince días de habérseme detectado las dos caries en los primeros molares de la mandíbula inferior acudí puntual a mi cita con el médico estomatólogo al que el amable ortodoncista me había recomendado. Iba algo expectante por reconocer alguna señal en estos nuevos rostros amigos de que  la recomendación habría hecho mención al valor del que había dado ya prueba en la otra consulta, pero la acogida fue fría. La enfermera me tomó los datos y me hizo pasar sin dilación a la sala de espera. Una sala de espera atestada de gente, la gente fumando o leyendo  números atrasados del “Pronto” y del “Hola” apilados en desorden encima de una mesa de formica y cuyas hojas habían comenzado a amarillear debido a la concentración de nicotina en la sala. ¿Dónde diablos estará la pecera?” me dije mientras reclinaba mi espalda sobre la única tira de cuero que le quedaba al respaldo del sillón de metálica armazón y que una señora gorda con un siete en las medias había dejado libre. Mi natural de buen conformar me llevó enseguida a despreocuparme y a dejarme mecer por las suaves melodías del hilo musical, solo que lo que yo tomaba por altavoz de música, una placa con rejillas en lo alto de la pared de la sala, no era tal altavoz sino la tapadera que daba al hueco por donde las bajantes de fecales del edificio regurgitaban una especie de música atonal. Fue al final el largo tiempo que tuve que esperar el encargado de adormilarme en aquella atmósfera densa hasta que  la enfermera pronunció, mal, mi apellido y me dirigió a la sala donde me esperaba el estomatólogo al que había sido recomendado. Tan pronto le vi me tomé la libertad de entregarle una de las tarjetas de visita que llevado por mi incipiente ambición ya por entonces había mandado imprimir con mis iniciales. La tomó en sus mofletudas manos, le echó un somero vistazo y la tiró a una papelera atiborrada de tissus humedecidos y manchados de sangre. Con un movimiento de cabeza me indicó que me tumbara en el sillón hidráulico. La enfermera lo comenzó a maniobrar sin saber decir a ciencia cierta si era yo el que era elevado hacia el foco o el foco el que descendía sobre mi persona hasta metérseme en la boca, abierta para la inspección. Al de un rato el foco se aleja de mí, dentista y enfermera se miran entre ellos, esbozan una sonrisa cómplice y escucho salir las siguientes palabras de las fauces del médico estomatólogo mientras éste se remanga la bata blanca y unos brazos cortos y velludos van poniendo una nota tan o más oscura que el pelo que mi padre se hizo en su día transplantar: “A éste crío le vamos a hacer unos empastes de cagarse la perra”

Ahorro al lector la enumeración de los detalles de lo que aconteció después. Sólo haré mención a que la impronta plateada que en mis molares dejó aquella intervención aún sigue, orgullosa, incólume, desafiando el tiempo, ahí, levantando la admiración de otros dentistas que a lo largo de mi vida he ido visitando – ni al ortodoncista ni al estomatólogo quise volver a verles-  y que no pueden evitar inquirir con curiosidad acerca del responsable de esa obra de arte, insignia plateada del valor, bala de plata que desde la recámara de mi boca vino a saldar una vieja cuenta que con mi padre tenía pendiente.