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Dasein, Erschlossenheit und Wahrheit I // Dasein, aperturidad y verdad I

Ich saβ im Bus und wohl wegen der Schlaglöcher auf der Strasse oder der häufigen Kurven oder sogar des Handys eines besonders nervigen Mitreisenden war ich nicht imstande mich darauf zu konzentrieren und den unten befindlichen Abschnitt von “Sein und Zeit” über “Dasein, Erschlossenheit und Wahrheit” richtig in eben den Maβe zu würdigen und erfassen als er  tatsächlich verdient. Aufgrund seiner Länge werde ich zwei Beiträge anwenden um  ihn abzuschreiben. Ich bediene mich diesmal auschliesslich des deutschen Originals und übertrage ins Spanische nur diejenige Ausdrücke und Worte, die , aus dem einen oder anderen Grund, mir mehr Schwierigkeiten bereiteten ebenso wie wichtige Erklärungen des Übersetzers Jorge Eduardo Rivera

Iba en el autobús y no sé si debido a los baches, las curvas o el móvil de un pasajero particularmente irritante, tuve dificultades en captar en lo que vale este pasaje de “Ser y Tiempo” acerca de Dasein , aperturidad y verdad. Lo transcribo en dos partes porque es largo. Está vez me valgo exclusivamente del original en alemán limitándome a verter al castellano aquellas expresiones o palabras que, por una u otra razón, más se me resistían o aclaraciones importantes del traductor Jorge Eduardo Rivera.

Dasein, Erschlossenheit und Wahrheit

Die Philosophie hat von altersher Wahrheit mit Sein zusammengestellt. Die erste Entdeckung des Seins des Seienden durch Parmenides “identifiziert” das Sein mit dem vernehmenden Verstehen von Sein. Aristoteles betont in seinem Aufriβ (bosquejo) der Entdeckungsgeschichte der Worte auf Griechisch”, die Philosophen vor ihm seien, durch “die Sachen selbst” geführt, zum Weiterfragen gezwungen worden: Worte auf Griechisch. Dieselbe Tatsache kennzeichnet er auch durch die Worte: Worte auf Griechisch, er (Parmenides) war gezwungen, dem zu folgen, was sich an ihm selbst zeigte. An anderer Stelle wird gesagt.Worte auf Griechisch von der “Wahrheit” selbst gezwungen, forschten sie. Aristoteles bezeichnet dieses Forschen als Worte auf Griechisch , “philosophieren” über die Wahrheit, oder auch Worte auf Griechisch aufweisendes Sehenlassen (un hacer-ver mostrativo) mit Rücksicht auf und im Umkreis der Wahrheit.Philosophie selbst wird bestimmt als Worte auf Griechisch , Wissenschaft von der Wahrheit. Zugleich ist sie charakterisiert als eine Worte auf Griechisch, als Wissenschaft, die das Seiende betrachtet, als Seiendes, das heisst hinsichtlich seines Seins. (al ente en cuanto ente, es decir , desde el punto de vista de su ser)

Was bedeutet hier “forschen über die Wahrheit”, “Wissenschaft von der Wahrheit”? Wird in diesem Forschen die Wahrheit zum Thema gemacht im Sinne einer Erkenntnis- oder Urteilstheorie? Offenbar nicht, denn Wahrheit bedeutet dasselbe wie Sache, Sichselbstzeigendes. Was bedeutet dann der Ausdruck Wahrheit, wenn er terminologisch als Seiendes und Sein gebraucht werden kann?

Wenn Wahrheit aber mit Recht in einem ursprünglichen Zusammenhang mit Sein steht, dann rückt das Wahrheitsphänomen in den Umkreis der fundamentalontologischen Problematik. Muss dann aber dieses Phänomen nicht auch schon innerhalb der vorbereitenden Fundamentalanalyse, der Analytik des Daseins, begegnen? In welchem ontisch-ontologischen Zusammenhang steht Wahrheit mit dem Dasein und dessen ontischer Bestimmtheit, die wir Seinsverständnis nennen? Lässt sich aus diesem der Grund aufzeigen, warum Sein notwendig mit Wahrheit und diese mit jenem zusammengeht? (…la razón por la cual el ser va necesariamente junto con la verdad, y ésta con aquél?)

Diesen Fragen ist nicht auszuweichen. Weil Sein in der Tat mit Wahrheit zusammengeht, hat das Wahrheitsphänomen denn auch schon im Thema der früheren Analysen gestanden, wenngleich nicht ausdrücklich unter diesem Titel. Nunmehr gilt es, mit Rücksicht auf die Zuspitzung des Seinsproblems das Wahrheitsproblem ausdrücklich zu umgrenzen und die darin beschlossenen Probleme zu fixieren.

Hierbei soll das früher Auseinandergelegte nicht lediglich zusammengefasst werden. Die Untersuchung nimmt einen neuen Ansatz.

Die Analyse geht vom traditionellen Wahrheitsbegriff aus und versucht dessen ontologische Fundamente freizulegen. Aus diesen Fundamente her wird das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit sichtbar. Von ihm aus lässt sich die Abkünftigkeit (el carácter derivado) des traditionellen Wahrheitsbegriff aufzeigen. DieUntersuchung macht deutlich, dass zur Frage nach dem Wesen der Wahrheit notwendig mitgehört die nach der Seinsart der Wahrheit (el
modo de ser de la verdad
). In eins damit geht die Aufklärung des ontologischen Sinnes der Rede, dass “es Wahrheit gibt”, und der Art derNotwendigkeit, mit der wir voraussetzen müssen, dass es Wahrheit gibt ( y el tipo necesidad que nos obliga a suponer que hay verdad)

a) Der traditionelle Wahrheitsbegriff und seine ontologischen Fundamente

Drei Thesen charakterisieren die traditionelle Auffassung des Wesens der Wahrheit und die Meinung über ihre erstmalige Definition: 1.- Der Ort der Wahrheit ist die Aussage (das Urteil). 2.- Das Wesen der Wahrheit liegt in der Übereinstimmung des Urteils mit seinem Gegenstand. 3.- Aristoteles, der Vater der Logik, hat sowohl die Wahrheit dem Urteil als ihrem ursprünglichem Ort zugewiesen, er hat auch die Definition der Wahrheit als Übereinstimmung in Gang gebracht.

Eine Geschichte des Wahrheitsbegriffs, die nur auf dem Boden einer Geschichte der Ontologie dargestellt werden könnte, ist hier nicht beabsichtigt. Einige charakteristische Hinweise auf Bekanntes sollen die analytischen Erörterungen einleiten. Aristoteles sagt Worte auf Griechisch , die Erlebnisse der Seele, die Worte auf Griechisch (Vorstellungen), sind Angleichungen (adecuaciones)* an die Dinge. Diese Aussage, die keineswegs als ausdrückliche Wesensdefinition der Wahrheit vorgelegt ist, wurde mit die Veranlassung für die Ausbildung der späteren Formulierung des Wesens der Wahrheit als adaequatio intellectus et res. Thomas v. Aquin, der für die Definition auf Avicena verweist, der sie seinerseits aus Isaac Israelis “Buch der Definitionen” (10 Jahrhundert) übernommen hat, gebraucht für adaequatio (Angleichung) auch die Termini correspondentia (Entsprechung) und convenientia (Übereinkunft)

* “…adecuaciones de las cosas”: en alemán, Heidegger dice Angleichungen an die Dinge, literalmente: adecuaciones a las cosas. El texto griego habla simplemente de semejanzas de las cosas. En realidad, Heidegger está haciendo una interpretación del texto de Aristóteles en la que lleva este texto a la idea de adecuación, propia de la filosofía medieval, que no se halla, aparentemente, en el texto griego. Es un caso típico de las traducciones heideggerianas. ¿Se trata de una violencia al texto? Pienso que no, sino, por el contrario, de una fidelidad al espíritu del texto más que a la letra. En efecto ¿Qué puede significar una “semejanza de las cosas”? Obviamente no significa que haya en el alma algo que es parecido a las cosas, una semejanza que tendría que ser constatada desde fuera: entiéndase desde fuera de las cosas y desde fuera del alma, desde un punto de vista, por decirlo así, absoluto. Pero de eso no sabemos nada. Lo que sabemos, cuando hablamos de las cosas, es que lo que nosotros pensamos se ajusta (o no se ajusta) a lo que las cosas son, es decir, se adecua (o no) a ellas. Y esto es precisamente lo que Heidegger está diciendo (Nota del traductor Jorge Eduardo Rivera)

Die neukantische Erkenntnistheorie des 19 Jahrhunderts hat diese Wahrheitsdefinition vielfach als Ausdruck eines methodischen zurückgebliebenen naiven Realismus gekennzeichnet und sie für unvereinbar erklärt mit einer Fragestellung, die durch die “kopernikanische” Wendung Kants hindurchgegangen sei. Man übersieht dabei, worauf Brentano schon aufmerksam gemacht hat, dass auch Kant an diesem Wahrheitsbegriff festhält, so sehr, dass er ihn gar nicht erst zur Erörterung stellt: “Die alte und berühmte Frage, womit man die Logiker in die Enge zu treiben vermeinte…, ist diese: Was ist Wahrheit? Die Namenerklärung der Wahrheit, dass sie nämlich die Übereinstimmung der Erkenntnis mit ihrem Gegenstande sei, wird hier geschenkt, und vorausgesetzt (se admite y se da por supuesta aquí)

“Wenn Wahrheit in der Übereinstimmung einer Erkenntnis mit ihrem Gegenstande besteht, so muss dadurch dieser Gegenstand von anderen unterscheiden werden; denn eine Erkenntnis ist falsch, wenn sie mit dem Gegenstande, worauf sie bezogen wird, nicht übereinstimmt, ob sie gleich etwas enthält, was wohl an anderen Gegenständen gelten könnte”. Und in der Einleitung zur transzendentalen Dialektikt sagt Kant. “ Wahrheit oder Schein sind nicht im Gegenstande, sofern er angeschaut wird, sondern im Urteile über denselben, sofern er gedacht wird”

Die Charakteristik der Wahrheit als Übereinstimmung, adaequatio, Worte auf Griechisch, ist zwar sehr allgemein und leer. Sie wird aber doch irgendein Recht haben, wenn sie, unbeschadet der verschiedenartigsten Interpretationen der Erkenntnis, die doch dieses auszeichnende Prädikat trägt (que es el soporte de este importante predicado), sich durchhält. Wir fragen jetzt nach den Fundamenten dieser Beziehung. Was ist in dem Beziehungsganzen-adaequatio intellectus et res- unausdrücklich mitgesetzt? Welchen ontologischen Charakter hat das Mitgesetzte selbst? ( ¿Qué es lo que en este todo relacional-adaequatio et res-queda tácitamente com-puesto? ¿Qué carácter ontológico tiene lo compuesto mismo.

Was meint überhaupt den Terminus Übereinstimmung (concordancia)? Übereinstimmung von etwas mit etwas hat den formalen Charakter der Beziehung von etwas zu etwas. Jede Übereinstimmung und somit auch Wahrheit ist eine Beziehung. Aber nicht jede Beziehung ist Übereinstimmung. Ein Zeichen zeigt auf das Gezeigte. (Un signo apunta a lo señalado). Das Zeigen ist eine Beziehung, aber keine Übereinstimmung von Zeichen und Gezeigtem. Offenbar meint jedoch auch nicht jede Übereinstimmung so etwas wie die in der Wahrheitsdefinition fixierte convenientia. Die Zahl 6 stimmt überein mit 16 – 10. Die Zahlen stimmen überein, , sie sind gleich im Hinblick auf das Wieviel (son iguales en lo que respecta al cuanto). Gleichheit ist eine Weise der Übereinstimmung. Zu dieser gehört strukturmäβig so etwas wie ein “Hinblick auf” (un “respecto a” ). Was ist das, im Hinblick worauf das in der adaequatio Bezogene übereinstimmt?  Bei der Klärung der Wahrheitsbeziehung muss die Eigentümlichkeit der Beziehungsglieder mitbeachtet werden. Im Hinblick worauf stimmen intellectus et res überein? Geben sie ihrer Seinsart und ihrem Wesensgehalt nach überhaupt etwas her, im Hinblick darauf sie übereinstimmen können? Wenn Gleichheit auf Grund der fehlenden Gleichartigkeit beider unmöglich ist, sind beide (intellectus und res) dann vielleicht ähnlich? Aber Erkenntnis soll doch die Sache so geben, wie sie ist. (Ahora bien, el conocimiento debe dar ciertamente la cosa tal como ella es). Die Übereinstimmung hat den Relationscharakter: So – Wie (La concordancia tiene el carácter relacional de un “tal-como”)  In welcher Weise ist diese Beziehung als Beziehung zwischen intellectus und res möglich? Aus diesen Fragen wird deutlich: für die Aufklärung der Wahreheitsstruktur genügt es nicht, diese Beziehungsganze einfach vorauszusetzen, sondern es muss in den Seinszusammenhang (contexto ontológico) zurückgefragt werden, der dieses Ganze als solches trägt.

Bedarf es jedoch hierzu der Aufrollung der erkenntnistheoretischen Problematik hinsichtlich der Subjekt-Objekt Beziehung, oder kann sich die Analyse auf die Interpretation des immanenten Wahrheitsbewusstsein beschränken, also innerhalb der Sphäre des Subjekts bleiben? Wahr ist nach der allgemeinen Meinung die Erkenntnis. Erkenntnis aber ist Urteilen. Am Urteil musst unterscheiden werden: das Urteilen als realer phychischer Vorgang und das Geurteilte (lo juzgado) als idealer Gehalt. Von diesem wird gesagt es sei wahr. Der reale psychische Vorgang dagegen ist vorhanden oder nicht (está presente o no lo está). Der ideale Urteilsgehalt steht demnach in der Übereinstimmungsbeziehung.Diese betrifft sonach einen  Zusammenhang zwischen idealem Urteilsgehalt und dem realen Ding als dem, worüber geurteilt wird. (Por consiguiente, lo que está en la relación de concordancia es el contenido ideal del juicio y, por ende, esta relación afecta a la conexión entre el contenido ideal del juicio  y la cosa real, como aquello acerca de lo cual se juzga.) Ist das Übereinstimmen seiner Seinsart nach real oder ideal oder keines von beiden? Wie soll die Beziehung zwischen ideal Seiendem und real Vorhandenem (la relación entre un ente ideal y algo que realmente está ahí) ontologisch gefasst werden? Sie besteht doch und besteht in faktischen Urteilen nicht nur zwischen Urteilsgehalt und reales Objekt, sondern zugleich zwischen idealem Gehalt und realem Urteilsvollzug ; und hier offenbar noch inniger? (Porque, sin lugar a dudas, debe haberla -la relación entre un ente ideal y algo que está ahí-, y en el juzgar fáctico no sólo debe haberla entre el contenido del juicio y el objeto real, sino también entre el contenido ideal y la ejecución real del juicio; ¿Y no deberá darse aquí-evidentemente- en forma más íntima’) Oder darf nach dem ontologischen Sinn der Beziehung zwischen Realem und Idealem (der Worte auf Griechisch ) nicht gefragt werden? Die Beziehung soll doch bestehen. Was besagt ontologisch Bestand? (“Pero la relación ha de tener una cierta subsistencia. ¿Qué significa ontológicamente subsistencia?”)

* “…una cierta subsistencia”: la expresión alemana bestehen es sumamente difícil de traducir al español, literalmente significa “mantenerse en pie”, “estar firme”, “no desaparecer”. Normalmente traduciríamos estas ideas por la palabra existir. Pero dado que en el contexto de “Ser y Tiempo” existir tiene un sentido muy preciso, no podemos usar aquí esta palabra. Por eso, hemos escogido una solución que, sin ser óptima, sin embargo, se deja escuchar en castellano: “una cierta subsistencia”. Añadimos la palabra “cierta”para dar a entender que no se trata en absoluto de lo dicho por el término filosófico “subsistencia”, el cual tiene, sobre todo en la escolástica, una significación sumamente precisa, que no es en modo alguno idéntica a lo que aquí se dice: justamente la relación no puede tener subsistencia en el sentido filosófico de esta palabra, porque subsistencia significa existir en sí mismo y no en otro, existir substancialmente, cosa que, como es obvio, no le acontece a la relación. Al decir “una cierta subsistencia”, estamos refiriendo la palabra subsistencia a su uso en el idioma corriente, donde significa perdurar, mantenerse en el ser. Justamente algo así es lo que dice el “bestehen” alemán. (Nota del traductor Jorge Eduardo Rivera)

Was soll die Rechtmässigkeit dieser Frage verwehren? (¿Qué podría oponerse a la legitimidad de esta cuestión?).Ist es Zufall, dass diese Problem seit mehr denn zwei Jahrtausenden nicht von der Stelle kommt? Liegt die Verkehrung der Frage schon im Ansatz, in der ontologisch ungeklärten Trennung des Realen und Idealen?Und ist nicht mit Rücksicht auf das wirkliche Urteilen des Geurteilten die Trennung von realem Vollzug und idealem Gehalt überhaupt unberechtigt? Wird die Wirklichkeit des Erkennens und Urteilens nicht in zwei Seinsweisen und Schichten auseinandergebrochen, deren Zusammenstückung die Seinsart des Erkennens nie trifft? (¿No se nos parte la realidad efectiva del conocimiento en dos maneras de ser o estratos cuya recomposición no logra jamás acertar en el modo de ser del conocimiento?). Hat der Psychologismus darin nicht recht, dass er sich gegen diese Trennung sperrt, wenngleich er selbst die Seinsart des Denkens des Gedachten ontologisch weder aufklärt , noch auch nur als Problem kennt? In der Frage nach der Seinsart der adaequatio bringt der Rückgang auf die Scheidung von Urteilsvorzug und Urteilsgehalt die Erörterung nicht vorwärts, sondern macht nur deutlich, dass die Aufklärung der Seinsart des Erkennens selbst unumgänglich wird (se torna ineludible). Die hierzu notwendige Analyse muss versuchen, zugleich das Phänomen der Wahrheit, das die Erkenntnis charakterisiert, in den Blick zu bringen. Wann wird im Erkennen selbst die Wahrheit phänomenal ausdrücklich? Dann, wenn sich das Erkennen als wahres ausweist*. (La verdad se hace fenoménicamente explícita cuando el conocimiento se acredita como verdadero.) Die Selbstauswesiung (la autoacreditación) sichert ihm seine Wahrheit. Im phänomenalen Zusammenhang der Ausweisung (contexto fenoménico de la evidenciación) muss demnach die Übereinstimmung sichtbar werden.

*“…se acredita como verdadero”: en alemán, sich…als wahres ausweist. Ya hemos dicho anteriormente que la palabra “ausweisen” debe traducirse habitualmente por “justificar”. Sin embargo, en ciertos contextos es preferible traducirla por “acreditar” y, en muchos casos-como ocurrirá poco más adelante en este mismo texto- por “evidenciar”. La evidencia es un caso de justificación y, cuando el contexto, por su carácter absolutamente concreto, así lo exige, debe traducirse la “Ausweisung” por evidencia (o evidenciación) y “auswesien” por evidenciar. (Nota del traductor Jorge Eduardo Rivera)

Es vollziehe Jemand mit dem Rücken gegen die Wand gekehrt die wahre Aussage: “Das Bild an der Wand hängt schief.” Diese Aussage weist sich dadurch aus, dass der Aussagende (el que lo enuncia) sich umwendend (se vuelve hacia la pared) das schiefhängende Bild an der Wand wahrnimmt. Was wird in dieser Ausweisung ausgewiesen? Welches ist der Sinn der Bewährung (confirmación) der Aussage? Wird etwa eine Übereinstimmung der Erkenntnis bzw. des Erkannten mit dem Ding an der Wand festgestellt? Ja und nein, je nachdem phänomenal angemessen interpretiert wird, was der Ausdruck “das Erkannte” besagt. Worauf ist der Aussagende, wenn er- das Bild nicht wahrnehmend, sondern nur vorstellend-urteilt, bezogen? Etwa auf Vorstellungen? Gewiss nicht, wenn Vorstellung hier bedeuten soll: Vorstellen als psychischer Vorgang. Er ist auch nicht auf Vorstellungen bezogen im Sinn des Vorgestellten, sofern damit gemeint wird ein Bild von dem realen Ding an der Wand. Vielmehr ist das nur vorstellende Aussage seinem eigensten Sinne nach bezogen auf das reale Bild an der Wand. Dieses ist gemeint und nichts anderes. Jede Interpretation, die hier anderes einschiebt, das im nur vorstellenden Aussagen soll gemeint sein, verfälscht den phänomenal Tatbestand dessen, worüber ausgesagt wird. Das Aussagen ist ein Sein zum seienden Ding selbst. ( El enunciar es un estar vuelto hacia la misma cosa que es). Und was wird durch die Wahrnehmung ausgewiesen? Nichts anderes als dass es das Seiende selbst ist, das in der Aussage gemeint war. Zur Bewährung kommt, dass das aussagende Sein zum Ausgesagten ein Aufzeigen des Seienden ist, dass es das Seiende, zu dem es ist, entdeckt Ausgewiesen wird das Entdeckend-sein der Aussage (Se evidencia el carácter descubridor del enunciado). Dabei bleibt das Erkennen im Ausweisungsvollzug einzig auf das Seiende selbst bezogen. An diesem selbst spielt sich gleichsam die Bewährung ab. Das gemeinte Seiende selbst zeigt sich so, wie es an ihm selbst ist, das heisst, dass es in Selbigkeit so ist, als wie seiend es in der Aussage aufgezeigt, entdeckt wird (…es decir que él es en mismidad tal y como el enunciado lo muestra y descubre). Es werden nicht Vorstellungen verglichen, weder unter sich, noch in Beziehung auf das reale Ding. Zur Ausweisung steht nicht eine Übereinstimmung von Erkennen und Gegenstand oder gar von Psychischem und Physischem, aber auch nicht eine solche zwischen Bewusstseinsinhalten unter sich. Zur Ausweisung steht einzig das Entdeckt-sein des Seienden selbst, es im Wie seiner Entdecktheit (Lo que necesita ser evidenciado es únicamente el estar-descubierto del ente mismo, de él en el cómo de su estar al descubierto). Diese bewährt (Este estar al descubierto se comprueba) sich darin, dass sich das Ausgesagte, das ist das Seiende selbst, als dasselbe zeigt (el ente mismo se muestra como el mismo). Bewährung (Comprobación) bedeutet: sich zeigenden des Seienden in Selbigkeit (mostrarse del ente en mismidad). Die Bewährung vollzieht sich auf dem Grunde eines Sichzeigens des Seienden. Das ist nur so möglich, dass das aussagende und sich bewährende Erkennen seinem ontologischen Sinne nach ein entdeckendes Sein zum realen Seienden selbst ist. (un estar vuelto descubridor hacia el ente real mismo)

Die Aussage ist wahr, bedeutet: sie entdeckt das Seiende an ihm selbst. Sie sagt aus, sie zeigt auf, sie “lässt” sehen (Worte auf Griechisch) das Seiende in seiner Entdecktheit. Wahrsein (Wahrheit) der Aussage muss verstanden werden als entdeckend-sein. Wahrheit hat also gar nicht die Struktur einer Übereinstimmung zwischen Erkennen und Gegenstand im Sinne einer Angleichung eine Seienden (Subjekt) an ein anderes (Objekt).

Das Wahrsein als Entdeckend-sein ist wiederum ontologisch nur möglich auf dem Grunde des In-der-Welt-seins. Diese Phänomen, in dem wir eine Grundverfassung des Daseins erkannten, ist das Fundament des ursprünglichen Phänomens der Wahrheit. Dieses soll jetzt eindringlicher verfolgt werden.

 

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